2025-07-24 IDOPRESS

Bild vergrößern
Rekonstruktion und Illustration von Mirasaura
Foto: Gabriel Ugueto / SMNS / dpa
Manchmal steckt das Wunder der Natur im Offensichtlichen und vordergründig Unspektakulären,zum Beispiel in Haaren oder Federn. Die verleihen Tieren nicht nur ein besonderes Aussehen,sondern helfen auch noch bei der Wärmeregulierung,der Kommunikation oder beim Balzen. Ein internationales Forschungsteam hat nun einen besonderen Fokus auf solche Hautauswüchse gelegt – und eine bisher völlig unbekannte Form entdeckt.
Das Forschungsteam um Stephan Spiekman vom Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart berichtet
von diesen extrem alten,komplexen Auswüchsen,gefunden in Reptilienfossilien: Der nur einige Zentimeter große Mirasaura grauvogeli lebte vor etwa 247 Millionen Jahren und trug einen bizarren,hoch aufragenden Rückenkamm.
Dieser Kamm bestand aus einzelnen,sich dicht überlappenden Hautauswüchsen,die Blättern von Farnen ähnelten: Sie wiesen zwar jeweils eine federartige Kontur mit schmalem Mittelgrat auf,aber es fehlten jene filigranen,verzweigten Strukturen – sogenannte Federäste –,die für Federn typisch sind.
data-area="text" data-pos="24">
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version wurde New Haven als US-Bundesstaat bezeichnet. Tatsächlich handelt es sich um eine Stadt im Bundesstaat Connecticut. Wir haben die Stelle korrigiert.
ptz/dpa
Hohe Spritpreise Klingbeil will Ölkonzerne zur Kasse bitten, doch die EU zieht bisher nicht mit
Temu, Shein, AliExpress Billigpaketimport aus China in die EU bricht um bis zu 40 Prozent ein
Nach Freigang aus JVA Windkraftbetrüger Hendrik Holt auf der Flucht
Fünf Prozent auf US-Staatsanleihen Was Trumps Schuldenrausch für Ihre Geldanlage bedeutet
Reformpläne Kanzleramtsministerin Warken stellt Härtefallregeln für das Aus der Rente mit 63 in Aussicht
Günstige Windenergie Schwarz-Gruppe baut riesiges Rechenzentrum bei Rostock
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute