2025-07-22 IDOPRESS

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Gita Gopinath
Foto: Jalal Morchidi / EPA
Gita Gopinath,aktuell die Nummer zwei beim Internationalen Währungsfonds (IWF),zieht sich Ende August von ihrem Amt zurück. Die Vize-Direktorin werde an die US-Universität Harvard zurückkehren,teilte der IWF mit. Die Entscheidung Gopinaths kam offenbar überraschend und soll auf ihren eigenen Willen in die Wege geleitet worden sein. Der Wechsel der Volkswirtin sorgt für eine Leerstelle,über die sich US-Präsident Donald Trump freuen könnte: Während die europäischen Länder traditionell den Chef oder die Chefin des Fonds auswählen,schlägt das US-Finanzministerium Kandidaten für den Vize-Posten vor. Trump versucht derzeit,die Weltwirtschaft umzubauen und setzt dabei auf hohe Zölle
auf Importe aus fast allen Ländern.
IWF-Chefin Kristalina Georgieva erklärte,der IWF werde »zu gegebener Zeit« einen Nachfolger benennen.
Gopinath trat dem IWF 2019 als Chefvolkswirtin bei – die erste Frau in dieser Funktion. Anfang 2022 wurde sie zur ersten stellvertretenden geschäftsführenden Direktorin befördert. Sie hatte Harvard einst verlassen,um dem IWF beizutreten,und wird nun als Professorin für Wirtschaftswissenschaften dorthin zurückkehren.
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Gopinath erklärte am Montag,sie kehre nun zu ihren Wurzeln in der akademischen Welt zurück. Sie freue sich,»die Grenzen der Forschung in den Bereichen internationale Finanzen und Makroökonomie weiter voranzutreiben,um globale Herausforderungen anzugehen,und die nächste Generation von Ökonomen auszubilden«. Warum sie den IWF-Posten aufgab,teilte sie nicht mit.
dbl/Reuters
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