2025-07-21 https://www.spiegel.de/wirtschaft/eu-plant-offenbar-verbrenner-verbot-fuer-firmenflotten-und-mietautos-a-73b7fd50-96f5-4ed9-b899-9ed00a6f0b24 HaiPress

Bild vergrößern
Ladesäule in Düsseldorf
Foto: Michael Gstettenbauer / IMAGO
Die EU-Kommission plant nach Angaben der »Bild am Sonntag« ab dem Jahr 2030 ein Verbrennerverbot für Mietwagenanbieter und Firmenflotten. Davon wären 60 Prozent des Neuwagengeschäfts betroffen,wie die »Bild am Sonntag« aus EU-Kreisen erfuhr. Der Rest des Absatzes entfalle auf Privatkunden. EU-weit wurden im vergangenen Jahr 10,6 Millionen Fahrzeuge verkauft.
Bereits im Spätsommer will die EU-Kommission laut »Bild« die Neuregelung vorstellen und auf den parlamentarischen Weg bringen. EU-Rat und EU-Parlament müssen dann zustimmen. Die EU bestätigte,dass an einer Neuregelung gearbeitet werde. Zu Details äußerte sich eine Sprecherin nicht.
Der EU-Abgeordnete Markus Ferber (CSU) appellierte an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen,das Vorhaben zu kassieren. Kommt die Regelung,dann würden nur E-Autos angeschafft,um Quoten zu erfüllen,wie Ferber in einem Brief an von der Leyen schrieb,der der »Bild« vorlag.
data-area="text" data-pos="8">
Der Vorstand des Mietwagenanbieters Sixt,Nico Gabriel,bezeichnete das geplante Verbrennerverbot als praxisfremd. »Urlauber werden kaum noch Mietwagen nutzen,Verbraucher werden praktisch keine Fahrzeuge mehr leasen können.« In der ganzen EU fehle es schlicht an Ladesäulen. Die Folge: Letztlich dürften Mietautos teurer werden,berichteten laut »Bild« auch andere Anbieter.
phw/AFP
Probleme mit versenkbaren Griffen Tesla ruft fast drei Millionen Autos in China zurück
Glücksspielanbieter Merkur Automaten-König Paul Gauselmann ist tot
Verstoß gegen Datenschutzregeln Uber soll in den Niederlanden 825 Millionen Euro Strafe zahlen
Konzernbilanz des Bundesligisten Borussia Dortmund macht 21,7 Millionen Euro Verlust
Trumps Handelspolitik Rechtswidrige US-Zölle – deutsche Konzerne erhalten Hunderte Millionen Euro zurück
Aufruf zu Reformen Wirtschaftsverbände und Großkonzerne machen Druck auf die Bundesregierung
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute