2025-07-10 IDOPRESS

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Grünkohl: »Rückgang wichtiger Mineralien«
Foto: Carmen Jaspersen/ dpa
Die Klimakrise wirkt sich offenbar negativ auf die Qualität von Nutzpflanzen aus. Seit 1960 hat der weltweite Ausstoß von Kohlenstoffdioxid fast kontinuierlich zugenommen,im Jahr 2023 erreichte er einen Wert von über 37 Milliarden Tonnen. Die Konzentration von CO₂ in der Atmosphäre ist seit der industriellen Revolution um 50 Prozent gestiegen,durch das Verbrennen von Kohle,Öl und Gas sowie das Abholzen von Wäldern. Auch die Oberflächentemperaturen auf der Erde sind gestiegen: Die globale Durchschnittstemperatur lag vergangenes Jahr 1,6 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau Ende des 19. Jahrhunderts,2024 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Diese Entwicklungen können dazu führen,dass Nahrungspflanzen weniger Nährstoffe speichern,wie Forscherinnen und Forscher der Liverpool John Moores University herausgefunden haben.
Die meisten Untersuchungen zu den Folgen des Klimawandels auf die Produktion von Lebensmitteln haben sich auf Ernteerträge konzentriert. In der Fotosynthese verwandeln Pflanzen Kohlenstoffdioxid und Wasser mithilfe von Sonnenlicht in Zucker und Sauerstoff. Der Zucker dient als Energiequelle für Wachstum. Studien haben gezeigt,dass erhöhte CO₂-Werte die Fotosynthese von Nutzpflanzen verbessern können,sie nutzen Wasser effizienter,was unter günstigen Bedingungen dazu führen kann,dass der Ertrag steigt.
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Die Studie soll am Dienstag auf der Konferenz der Society for Experimental Biology
in Antwerpen vorgestellt werden.
mag
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