2025-03-04 HaiPress
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor der Ausrottung des Fischotters in Bayern und kündigt rechtliche Schritte für dessen Schutz an. Nur 14 Tage nach Inkrafttreten der Abschussverordnung gibt es laut Medienberichten in einem Landkreis bereits doppelt so viele Tötungsanträge wie das Kontingent erlaubt. Der Landrat des Landkreises Tirschenreuth in der Oberpfalz kündigte an,die Genehmigungen schnell zu erteilen und forderte eine höhere Abschussquote.
Dazu sagt DUH- Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner:
„Dem Fischotter droht in Bayern die Ausrottung. Noch bevor das erste Tier erschossen ist,werden Forderungen nach höheren Tötungskontingenten laut. Wir befürchten den großflächigen Abschuss der streng geschützten Tiere. Abschüsse befrieden den Konflikt zwischen Teichwirtschaft und Artenschutz nicht,sondern befördern ihn. Statt mit Scheinlösungen Unfrieden zu schaffen,sollte Bayern die Kürzungen im Naturschutz-Etat zurücknehmen,Anreize für den Dialog setzen und Maßnahmen ergreifen,mit denen in anderen Teichgebieten Konflikte erfolgreich gelöst werden konnten. Wir prüfen nun rechtliche Schritte gegen die Ausnahmeverordnung und die Änderungen im Jagdrecht. Die Landesregierung muss die Ausrottungsspirale jetzt unterbrechen und die Abschussverordnung für den Fischotter zurücknehmen.”
Überraschende Idee des Multimilliardärs Warum Jeff Bezos ärmere Amerikaner von Steuern befreien will
Zu 73 Prozent Kinderkrankentage werden meistens von Frauen genommen
Wirtschaftskrise reißt Löcher Rentenversicherung rechnet mit leicht stärkerem Anstieg der Beiträge
Widerstand angekündigt Ver.di-Chef zieht rote Linien für die Reformpläne der Regierung
Konkurrenzkampf mit der Bundeswehr Arbeitgeber lehnen Rückkehr der Reservepflicht ab
Technologieexport und Sicherheitsfragen USA verschärfen Exportkontrollen für KI-Chips nach China
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute