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Influencerin Pamela Reif: Vertreibt auch Nahrungsergänzungsmittel

Foto: Julia Steinigeweg / DER SPIEGEL

Die Werbung für Ashwagandha ist in der EU stark eingeschränkt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat diese und weitere pflanzliche Stoffe in Lebensmitteln noch nicht abschließend bewertet. Das Verfahren zieht sich seit Jahren. Inwiefern eine übergangsweise erstellte Liste mit gesundheitsbezogenen Werbeaussagen zu bestimmten Pflanzenstoffen gültig ist,ist immer wieder Gegenstand von Gerichtsverhandlungen.

Das Beispiel Ashwagandha zeige,dass Hersteller in Deutschland »ihre Nahrungsergänzungsmittel ungehemmt mit völlig überzogenen Versprechen bewerben« könnten,sagte Laura Knauf von Foodwatch. Den Behörden warf sie vor,wegzuschauen.

Die Lebensmittelüberwachung liegt in Deutschland hauptverantwortlich in kommunaler Hand. Die Ämter seien überlastet,so Foodwatch. Die Organisation fordert,die Kontrolle des Onlinemarkts auf Bundesebene zu bündeln und mit ausreichend Personal und Geld auszustatten.

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