2026-07-30 https://www.spiegel.de/wirtschaft/porsche-stellenabbau-kostet-vw-tochter-hunderte-millionen-euro-a-1e9dfa67-7313-473f-a7bd-dc21fd0a07c3 HaiPress


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Foto: Clemens Bilan / EPA
Anfang der Woche kündigte Porsche den Abbau von 5000 Stellen an. Nun wird klar,wie teuer das den kriselnden Autobauer zu stehen kommt. Die mit dem sogenannten Zukunftspaket verbundenen »Rekalibrierungskosten« werden Porsche-Finanzchef Jochen Breckner zufolge im zweiten Halbjahr voraussichtlich einen dreistelligen Millionenbetrag erreichen.
2027 rechne man bei der VW-Tochter mit Belastungen in einer ähnlichen Größenordnung. Langfristig sieht der Manager ein jährliches Einsparpotenzial im mittleren dreistelligen Millionenbereich,wie er in einer Telefonkonferenz sagte. Erste Netto-Einspareffekte seien aber erst 2028 zu erwarten.
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Der Stellenabbau soll laut Porsche sozialverträglich erfolgen – vorwiegend über natürliche Fluktuation,demografische Effekte,Altersteilzeit und freiwillige Aufhebungsverträge. An den Verhandlungen waren auch die IG Metall und der Arbeitgeberverband Südwestmetall beteiligt. Ziel sei,die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und dabei langfristig möglichst viele Arbeitsplätze abzusichern.
Zuletzt hatte BMW als letzter deutscher Autokonzern am Mittwoch angekündigt,ebenfalls Jobs abbauen zu wollen. Dort sollen 8000 Arbeitsplätze wegfallen,viele davon in Deutschland.
jpe/dpa
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