2026-07-30 HaiPress
Während Deutschland die nächste Hitzewelle erlebt,beherrschen die Bilder der verheerenden Brände in Frankreich und Spanien die Nachrichtenlage. Die Ursachen der Katastrophe liegen in einer jahrzehntelang fehlgeleiteten Waldwirtschaft und der Klimakrise,sagt Greenpeace-Waldexperte Harald Gross:
Wir müssen bei den Ursachen der Brände über mehr als Hitze und Dürre sprechen: In Regionen wie der französischen Gironde brennt kein natürlicher Wald. Was dort in Flammen steht,sind künstliche Holzplantagen,die auf künstlich entwässerten Sümpfen und Mooren errichtet wurden. Diese Nadelholz-Monokulturen wirken auf den ausgetrockneten Böden wie ein gigantischer Brandbeschleuniger. Der regionale Wasserhaushalt ist kollabiert – die Flächen brennen sprichwörtlich wie Zunder.
Diese Situation finden wir auch in Deutschland. Die Brände in Frankreich zeigen,was Teilen des Landes bevorsteht,wenn wir nicht umsteuern. Schließlich prägt auch hierzulande die gefährliche Kombination aus entwässerten Mooren,ausgetrockneten Böden und anfälligen Monokulturen ganze Landstriche – allen voran in Brandenburg und Sachsen. Angesichts der sich zuspitzenden Klimakrise braucht Deutschland jetzt zwei Dinge: eine naturnahe Waldbewirtschaftung und einen beschleunigten Ausstieg aus fossilen Energien als deutschen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz.
PM Greenpeace Deutschland e.V.
3,1 Prozent des BIP Deutsches Staatsdefizit steigt im ersten Halbjahr deutlich
Frühjahr und Frühsommer Deutsche Wirtschaft wächst im zweiten Quartal stärker als gedacht
Frühere »EC-Karte« Kontaktlose Zahlungen boomen – Girocard mit Rekordzahlen
Deutsche Bahn im ersten Halbjahr Rund jeder zwölfte Fernzug hatte einen Ausfall
Reformdebatte AOK-Chefin warnt vor Acht-Milliarden-Loch in Pflegeversicherung
VW-Chef verkündet Konzernumbau Jetzt kommt es zum Showdown in Volkswagens Herzkammer
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute