Göppingen und Amerika: Eine transatlantische Verflechtungsgeschichte

2026-06-30 HaiPress

Am 4. Juli feiern die Vereinigten Staaten von Amerika ihren 250. Geburtstag,denn am 4. Juli 1776 erklärten die bis dato 13 britischen Kolonien ihre Unabhängigkeit vom englischen Mutterland – die Geburtsstunde der USA. Anlässlich dieses Jubiläums lohnt ein Blick auf die Verbindungen zwischen der Göppinger Stadtgeschichte und der US-Historie.

Speziell im 19. Jahrhundert wurden die Vereinigten Staaten als Land der unbegrenzten Möglichkeiten betrachtet und waren damit für zahlreiche Auswanderer aus Stadt und Oberamt Göppingen das bevorzugte Ziel,um dort ein neues und besseres Leben zu beginnen. Aber auch politisch Verfolgten boten die USA ein sicheres Exil. In der Endphase des Zweiten Weltkriegs traten die USA dann als Befreier und Besatzer im Filstal in Erscheinung. Die Amerikaner brachten ihre Kultur mit und prägten so auch das Göppingen der Nachkriegszeit.

Diese und weitere Aspekte beleuchtet ein Abendvortrag am Mittwoch,1. Juli,von Dr. Dominik Gerd Sieber im Museum im Storchen. Die kostenlose Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Sie ist Teil des Begleitprogramms der derzeit im Museum gezeigten Sonderausstellung zur globalen Stadtgeschichte.

PM Stadtverwaltung Göppingen

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