2026-04-14 https://www.spiegel.de/wirtschaft/energiepreise-preise-fuer-gas-und-strom-werden-so-schnell-nicht-sinken-a-72ae240d-cc05-4317-9225-e6edac206fe7 HaiPress


Bild vergrößern
Gasspeicher bei Köln: Einkaufspreise bleiben auf hohem Niveau
Foto: Christoph Hardt / Panama Pictures / picture alliance
Der Energieversorger E.on rechnet infolge des Irankriegs mit langfristig erhöhten Strom- und Gaspreisen. »So schnell wird das generelle Preisniveau,das wir vor dem Irankonflikt hatten,nicht zurückkehren«,sagte Filip Thon,Vorstandschef der E.on-Vertriebstochter E.on Energie Deutschland,der »Westdeutschen Allgemeinen Zeitung«.
Thon geht davon aus,dass die Preise an den Energiebörsen noch einige Zeit über dem Vorkrisenniveau liegen werden. Hintergrund seien deutlich gestiegene Kosten bei der Beschaffung. »Im Einkauf an den Energiebörsen haben sich die Preise für das laufende Jahr zwischenzeitlich beim Gas um 75 Prozent und beim Strom um 35 Prozent erhöht«,sagte er. »Für das nächste Jahr haben wir schon Preisanstiege im Energiegroßhandel um 60 Prozent beim Gas und 20 Prozent beim Strom gesehen.«
data-area="text" data-pos="9">
E.on ist Deutschlands größter Energieversorger mit hierzulande zwölf Millionen Strom- und zwei Millionen Gaslieferverträgen. In Deutschland ist das Unternehmen über zahlreiche Tochtergesellschaften außerdem der größte Strom-Verteilnetzbetreiber mit einem Anteil von rund einem Drittel der Netzlänge.
mik/dpa-AFX
3,1 Prozent des BIP Deutsches Staatsdefizit steigt im ersten Halbjahr deutlich
Frühjahr und Frühsommer Deutsche Wirtschaft wächst im zweiten Quartal stärker als gedacht
Frühere »EC-Karte« Kontaktlose Zahlungen boomen – Girocard mit Rekordzahlen
Deutsche Bahn im ersten Halbjahr Rund jeder zwölfte Fernzug hatte einen Ausfall
Reformdebatte AOK-Chefin warnt vor Acht-Milliarden-Loch in Pflegeversicherung
VW-Chef verkündet Konzernumbau Jetzt kommt es zum Showdown in Volkswagens Herzkammer
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute