2025-09-01 https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-entgeht-milliardenschwerer-fregatten-auftrag-a-88d93fb9-a2d4-4c6c-9ffa-d1581fa6b9c9 HaiPress

Bild vergrößern
Fregatte der City-Klasse (Typ 26) von BAE Systems: Auftrag von Norwegen geht an Großbritannien
Foto: SWNS / action press
Norwegen will seine Marine mit Fregatten aus britischer Produktion verstärken. Die Regierung sei zu dem Schluss gekommen,dass Großbritannien der wichtigste strategische Partner Norwegens sei,sagte
Ministerpräsident Jonas Gahr Store. Zudem liefere Großbritannien die besten Fregatten. Norwegen werde nun in die finalen Vertragsverhandlungen eintreten. Die Entscheidung muss noch vom norwegischen Parlament bestätigt werden.
Auch Deutschland,Frankreich und die USA hatten sich um den Auftrag bemüht,der als bislang größte Militärbeschaffung des Nato-Landes Norwegen gilt. Laut dem Sender NRK will das Land fünf bis sechs Fregatten kaufen. Nach Angaben der britischen Regierung hat das Rüstungsgeschäft einen Wert von umgerechnet 11,5 Milliarden Euro.
Großbritannien hatte intensiv für die Fregatten der City-Klasse (Typ 26) von BAE Systems geworben. Der britische Premierminister Keir Starmer bestätigte die Abmachung. Sie werde »Tausende Arbeitsplätze im Vereinigten Königreich sichern,von Auszubildenden bis hin zu Ingenieuren«,schrieb er auf dem Onlinedienst X.
data-area="text" data-pos="11">
Derzeit verfügt Norwegen über vier Fregatten. Das skandinavische Land mit 5,6 Millionen Einwohnern grenzt an Russland und erhöht angesichts des russischen Einmarsches in die Ukraine seine Verteidigungsausgaben. US-Präsident Donald Trump hatte die Nato-Verbündeten wiederholt aufgefordert,ihre militärische Stärke auszubauen. »Die Fregatten sind ein zentraler Teil unserer Verteidigung«,sagte Store nun.
ssu/AFP/Reuters
Teures Wohnen Miete frisst bei 3,2 Millionen Haushalten mehr als 40 Prozent des Einkommens
Umstrittene Sozialreform Abschaffung der »Rente mit 63« könnte laut Studie fast zehn Milliarden Euro sparen
Börsengang von Raketenfirma Elon Musks SpaceX peilt offenbar 135 Dollar je Aktie an
Zollkrieg des Präsidenten Die US-Regierung müsste 85 Milliarden Dollar zurückzahlen. Doch Trump sträubt sich
Reformvorschlag an die Bundesregierung Wirtschaftsexperten fordern Obergrenze beim Ehegattensplitting
Übernahmekampf spitzt sich zu UniCredit steigert Commerzbank-Anteil auf über ein Drittel
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute