2025-07-23 IDOPRESS

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Ein Mann wäscht seine Hände
Foto: Monika Skolimowska / dpa
Händewaschen gehört zur regelmäßigen Hygieneroutine – sollte man meinen. Eine aktuelle Studie
zeigt,dass fast die Hälfte der Menschen sich nach dem Toilettengang nicht die Hände wäscht – und das in einem Krankenhaus. Im Rahmen einer Studie der britischen Universität von Surrey haben in einer dänischen Klinik 43,7 Prozent der Toilettengänger nicht nach der Notdurft das Waschbecken benutzt. In manchen Wochen waren es sogar 61,8 Prozent.
»Dies gibt Anlass zu ernsthaften Bedenken hinsichtlich der Einhaltung der Hygienevorschriften in Hochrisikoumgebungen«,heißt es in der Mitteilung der Universität. »Obwohl während der Pandemie großer Wert auf die Handhygiene gelegt wurde,deuten die Ergebnisse darauf hin,dass regelmäßiges Händewaschen noch immer keine konstante Gewohnheit ist – selbst an Orten,wo Sauberkeit von entscheidender Bedeutung ist,um die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern.«
»Viele Menschen gehen vielleicht davon aus,dass Händewaschen mittlerweile selbstverständlich ist – insbesondere in Krankenhäusern und nach Covid-19«,sagt Studienautor Pablo Pereira-Doel. »Aber unsere Daten zeichnen ein anderes Bild.« Er und Co-Autor Benjamin Gardner werben daher für Aufklärung.
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Bei der Nutzung von öffentlichen Toiletten sollte man die Wasserhähne besser nicht mit bloßen Händen öffnen und schließen. Das Bundesinstitut rät,dafür ein Einweghandtuch in die Hand zu nehmen – oder den Ellenbogen.
Was Sie beim Händewaschen sonst noch beachten müssen,lesen Sie hier.
eru/dpa
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