2025-07-14 https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/atommuell-im-atlantik-lecks-an-faessern-entdeckt-austritt-von-material-festgestellt-a-b42cb7a9-ecdc-4663-b4fc-22107fd40450 HaiPress

Bild vergrößern
Ein Atommüll-Fass aus dem Meeresgrund
Foto: Flotte Océanographique Française / dpa
Vor Jahrzehnten wurden sie im Nordostatlantik entsorgt,nun ist ein internationales Forschendenteam von einer Suchmission nach Atommüll-Fässern in das Seegebiet westlich von Frankreich und Irland zurückgekehrt. Das vorläufige Ergebnis: Die Behälter sind teils beschädigt.
Bei einigen Fässern sei Material ausgetreten,zeigten Fotos. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um das Bindemittel Bitumen,wie die französische Forschungsorganisation CNRS mitteilte
. Erhöhte Radioaktivitätswerte stellte die Gruppe bislang nicht fest.
data-area="text" data-pos="17">
Der Projektleiter Patrick Chardon geht davon aus,dass bei den allermeisten nuklearen Abfällen im Nordatlantik die Radioaktivität nach etwa 300 bis 400 Jahren quasi verschwunden sein dürfte. Die Fässer seien damals so konzipiert worden,dass sie dem Druck der Tiefe standhalten,allerdings nicht so,dass sie die Radioaktivität wirklich einschließen. Der Atomphysiker vermutet,dass schon seit Längerem Radioaktivität aus den Behältern entweichen könnte.
eru/dpa
WattCycle bringt eine neue Leistungsklasse der Balkon-Solarspeicherung auf die Intersolar Europe 2026
Nachgeforscht Was hilft gegen Papier- und Silberfischchen?
Austausch von Viren und Bakterien Wer zusammenlebt, teilt sich viele Mikroben in Mund und Darm
Unicef-Report Klimakrise bedroht fast jedes Kind weltweit
Windkraftanlagen in Baiereck: Gutachten geht von Überschreitung der Immissionsrichtwerte der TA Lärm aus
Kulturfüchse-Fest: Spiel und Spaß auf der Mörikestraße
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute