2026-07-30 HaiPress
Der Gemeinderat der Stadt Göppingen hat sich in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich für den Abriss und Neubau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) ausgesprochen. Die Räte stimmten der Entwurfsplanung und der Kostenberechnung für den Bau zu.
Der Neubau des ZOB wird derzeit auf rund 15,3 Millionen Euro geschätzt. Die Stadt rechnet dabei mit bis zu 50 Prozent Fördermittel vom Land. Die Interimslösung auf dem Areal am Fischbergele schlägt noch einmal mit 1,5 Millionen Euro zu Buche. Die Bauarbeiten für den Interims-ZOB werden im Herbst beginnen und im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. Dann kann der Busbahnhof umziehen und der ZOB aus dem Jahr 1994 abgerissen und neu gebaut werden. Die Einweihung der neuen Anlage ist für Ende 2028 terminiert.
Baubürgermeisterin Eva Noller zeigte sich erfreut über diese Entscheidung,die von zentraler Bedeutung für die Stadt Göppingen sei,um einen barrierefreien und zukunftsfähigen Busbahnhof für Göppingen umsetzen zu können. Oberbürgermeister Alex Maier sagte,es sei richtig und wichtig,dieses Gesamtpaket auf den Weg zu bringen.
Hintergrund
Der bestehende Zentrale Omnibusbahnhof der Stadt Göppingen ist nicht barrierefrei und weist inzwischen erhebliche bauliche Mängel auf. Die Geometrie des ZOBs mit zu kurzen und schmalen Busbahnsteigen und komplizierten Busfahrbeziehungen führen heute zu Gefährdungen und machen gleichzeitig einen einfachen Umbau dessen unmöglich.
PM Stadtverwaltung Göppingen
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