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Das Kreuzfahrtschiff »Asuka III« vor der Meyer Werft im Januar 2025

Foto: Sina Schuldt / dpa

Die Bundesregierung sichert den Großauftrag für die Meyer Werft von MSC Cruises mit einer Milliardenbürgschaft: Der Bund soll entsprechende Garantien gewähren,das hat der Haushaltsausschuss des Bundestags in einer nicht öffentlichen Sitzung beschlossen. Der Wert des Auftrags über neue Kreuzfahrtschiffe liegt bei bis zu zehn Milliarden Euro. Die Höhe der Garantien ist nicht bekannt.

Im Dezember 2025 hatten die Meyer Werft im niedersächsischen Papenburg und MSC Cruises eine Absichtserklärung für den Großauftrag im Wert von bis zu zehn Milliarden Euro unterzeichnet. Der Bau der vier bis sechs Kreuzfahrtschiffe soll die Werft bis 2035 auslasten.

Seither wird verhandelt,einen unterschriebenen Vertrag für den Auftrag gibt es bislang nicht. Die Meyer Werft und die Reederei hatten Ende Juni mitgeteilt,man sei zuversichtlich,die Verhandlungen in den kommenden Wochen erfolgreich abzuschließen. Die Bürgschaft des Bunds soll den Auftrag absichern. Ende Juni soll es im Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtags um weitere Garantien für den Großauftrag gegangen sein,wie der NDR berichtet. Die Landesregierung machte zu einer möglichen Höhe der Bürgschaft keine Angaben.

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Der Bund und das Land Niedersachsen hatten die finanziell angeschlagene Meyer Werft 2024 gerettet: Beide erwarben jeweils 40 Prozent der Anteile für insgesamt 400 Millionen Euro. Zudem gewährleisteten sie einen Kreditrahmen von insgesamt 2,6 Milliarden Euro. Bis 2028 soll das Unternehmen restrukturiert werden,der MSC-Auftrag gilt als wichtig für die Zukunft der Werft.

jml/dpa

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