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Stefan Hartungs Zeit als Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung endet

Foto: Bernd Weißbrod / dpa

Im vergangenen Herbst verlängerte Bosch den Vertrag des Chefs dem Vernehmen nach noch bis 2031,umso überraschender kommt nun sein Abschied: Stefan Hartung tritt ab. Der 60-Jährige lege zum 30. Juni auf eigenen Wunsch sein Mandat als Vorsitzender der Geschäftsführung nieder,teilt der Technologiekonzern in Gerlingen bei Stuttgart mit.

Hartung wolle sich künftig neuen gesellschaftlichen und unternehmerischen Aufgaben außerhalb der Bosch-Gruppe widmen,heißt es. Sein Nachfolger soll der bisherige Vizechef Christian Fischer werden. Die Stellvertreterposition teilen sich dann laut Bosch in Zukunft zwei Manager: Finanzgeschäftsführer Markus Forschner und der Chef der Zuliefersparte,Markus Heyn.

Der Wechsel geschieht demnach in enger Abstimmung und im Einvernehmen mit der obersten Ebene bei Bosch. »Die Gesellschafter und der Aufsichtsrat bedauern die Entscheidung von Stefan Hartung und danken ihm ausdrücklich für seine großen Verdienste bei der umsichtigen Führung des Unternehmens in einer außergewöhnlich anspruchsvollen Phase«,teilt Aufsichtsratschef Stefan Asenkerschbaumer mit. Hartung habe die kraftvolle Weiterentwicklung von Bosch gezielt fortgesetzt.

»Wir respektieren die persönliche Entscheidung von Stefan Hartung und wünschen ihm viel Erfolg für seine Zukunft«,wird Asenkerschbaumer weiter zitiert. Der Manager ist zugleich geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG,dem Machtzentrum des Konzerns. Sie hält mehrheitlich die Stimmrechte an dem weltgrößten Autozulieferer.

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Für das laufende Jahr rechnete Bosch zuletzt mit etwas besseren Geschäften. Im ersten Quartal lag der Umsatz demnach etwa auf Vorjahresniveau. Für das Gesamtjahr peilte das Management ein Umsatzwachstum von zwei bis fünf Prozent an. Davon soll auch wieder mehr Gewinn übrig bleiben.

ptz/dpa

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