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Lufthansa-Flugzeug in München

Foto: Sven Hoppe / dpa

Die Lufthansa streicht 20.000 Kurzstreckenflüge bis Oktober durch das vorgezogene Aus ihrer Regionaltochter Cityline. Das entspreche einer Einsparung von rund 40.000 Tonnen Kerosin,dessen Preis sich seit Beginn des Irankriegs verdoppelt habe,teilte das Unternehmen mit. Mit den Anpassungen sinke die Zahl unwirtschaftlicher Kurzstreckenflüge.

Das Lufthansa-Angebot soll über den Sommer über die sechs Drehkreuze Frankfurt,München,Zürich,Wien,Brüssel und Rom optimiert werden. Passagiere hätten so weiterhin Zugang zum weltweiten Streckennetz.

Als Reaktion auf die gestiegenen Kosten von Kerosin und auf laufende Arbeitskämpfe hatte ​die Lufthansa vor einigen Tagen angekündigt,den Betrieb der Regionalfluggesellschaft Cityline mit sofortiger Wirkung und damit schneller als geplant einzustellen und auch Kapazitäten bei der Kernmarke Lufthansa zu reduzieren.

Das »Handelsblatt« zitierte aus einem internen Schreiben,dass alle betroffenen Mitarbeiter im Cockpit und in der Kabine »widerruflich – bis auf wenige Ausnahmen – freigestellt« würden. Die 27 älteren Jets der Cityline vom Typ Canadair CRJ blieben in den vergangenen Tagen bereits am Boden.

Flugstreichungen ab Montag

Die nun konkret geplanten ersten 120 täglichen Flugstreichungen mit Wirkung bis Ende Mai wurden laut Lufthansa am Montag umgesetzt. Die betroffenen Passagiere seien informiert worden.

Die Strecken von Frankfurt nach Bydgoszcz und Rzeszow in Polen sowie Stavanger in Norwegen entfallen vorübergehend. Zehn Verbindungen innerhalb der Gruppe sollen über andere Airports laufen – betroffen sind Heringsdorf,Cork (Irland),Danzig (Polen),Ljubljana (Slowenien),Rijeka (Kroatien),Sibiu (Rumänien),Stuttgart,Trondheim (Norwegen),Tivat (Montenegro) und Breslau (Polen).

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Was jetzt auf den Lufthansa-Konzern zukommt und wie Passagiere des Konzerns mit dem Aus der Cityline umgehen können,lesen Sie hier.

kko/dpa

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