2026-04-20 https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/playmobil-sozialplan-fuer-beschaeftigte-ausgehandelt-werkschliessung-im-sommer-a-994b1152-e069-4ff9-8df4-92c4466f5b8f HaiPress


Bild vergrößern
Werden bald nicht mehr in Deutschland hergestellt: Playmobil-Figuren
Foto: PLAYMOBIL
Die Verhandlungen über einen Sozialplan für die Beschäftigten des letzten deutschen Playmobil-Werks im mittelfränkischen Dietenhofensind nach Angaben des Mutterunternehmens,der Horst-Brandstätter-Group,abgeschlossen. Man habe sich mit den Arbeitnehmervertretern darauf geeinigt,eine Transfergesellschaft einzurichten sowie den betroffenen Mitarbeitern Abfindungen zu zahlen,teilte das Unternehmen mit.
Die Unternehmensgruppe hatte beschlossen,das Werk in Dietenhofen,wo derzeit 350 Menschen beschäftigt sind,zum 30. Juni zu schließen. Die Fertigung der berühmten Playmobil-Figuren werde künftig in ausländischen Werken,etwa in Malta und Tschechien,fortgeführt.
data-area="text" data-pos="9">
Firmenchef Bahri Kurter hatte auf der Spielwarenmesse im Januar angekündigt,es könne eine Trendwende geschafft werden. Das Unternehmen will es im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA,Mexiko und Kanada versuchen,unter anderem mit Playmobil-Figuren,die berühmte Fußballspieler darstellen sollen.
Mit Playmobil geht es rasant bergab. Wer dafür verantwortlich gemacht wird,lesen Sie hier.
svs/dpa
Keine Bedenken US-Regierung erlaubt Milliarden-Übernahme von Warner Brothers durch Paramount
Staatszuschüsse Großbordell Artemis in Berlin wurde offenbar mit Coronahilfen gestützt
MDR-Intendant über Sachsen-Anhalt-Wahl »Wir machen kein Programm für Rechtsextreme«
Missbrauch in der Pflegeversicherung »Da lassen sich Leute die Urlaubsreise finanzieren, samt Ferienwohnung«
Neue Schätzung Im Jahr 2036 könnten Deutschland rund 4,3 Millionen Arbeitskräfte fehlen
Staatseinstieg bei Rüstungskonzern Abgeordnete fordern mehr Macht des Bundes beim Panzerbauer KNDS
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute