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Gastronomie in Hamburg (Symbolbild)

Foto: Joerg Carstensen / Jörg Carstensen / picture alliance

Mehr Firmen haben im Januar 2026 Insolvenz angemeldet als im Januar des Vorjahres,der Anstieg ist im Vergleich zum Vormonat jedoch moderat. Das teilt das Statistische Bundesamt mit. 1919 beantragte Unternehmensinsolvenzen zählen die Amtsgerichte im Januar,4,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Dezember 2025 war ein Anstieg der Pleiten um fast 14 Prozent verzeichnet worden.

Besonders betroffen ist das Gastgewerbe,also alles vom Hotel über den Campingplatz bis zum Sternerestaurant und der Eckkneipe. Für den Januar meldet das Statistische Bundesamt in der Branche 9,1 Insolvenzanträge je 10.000 Unternehmen. Stark betroffen waren demnach auch Verkehr,Lagerei und Baugewerbe. Die Zahlen sind jedoch vorläufig: Der Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt dem Bundesamt zufolge oft fast drei Monate bevor die Fälle vor Gericht so weit sind,um in die amtliche Statistik einzufließen.

Experten erwarten vorerst keine Entspannung: Laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) stieg die Zahl der Firmenpleiten mit 4573 Fällen im ersten Quartal 2026 auf den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren. Höher lagen die Zahlen zuletzt im dritten Quartal 2005.

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Der versprochene Aufschwung verschoben,die Prognosen düster,Ökonomen sind alarmiert: Welche Maßnahmen die Bundesregierung jetzt dringend umsetzen muss,um die Wirtschaft wieder anzukurbeln,lesen Sie hier.

jml/dpa

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