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Tanker mit Flüssiggas bei der Ankunft in Indien: Künftig wieder mehr Schiffsverkehr in der Straße von Hormus

Foto: Divyakant Solanki / EPA

Die Nacht auf den deutschen Mittwoch hätte mit Blick auf Iran zwei Szenarien bringen können. Eine massive weitere Eskalation der Angriffe durch die USA und Israel,wie von US-Präsident Donald Trump martialisch angekündigt. Oder eine Beruhigung der Lage mit der Aussicht auf baldige Verhandlungen. Es ist die zweite Variante geworden – mit zweiwöchiger Feuerpause und der zeitnahen Öffnung der Straße von Hormus durch Iran. Eine Reaktion der Märkte ließ nicht lange auf sich warten.

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Die Ölpreise sind nach der Ankündigung kurz nach Mitternacht (deutscher Zeit) kräftig gefallen. Der Preis für ein Fass (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni fiel kurz nach der Ankündigung um bis zu 16 Prozent auf 91,70 US-Dollar. Bis 2.45 Uhr erholte sich der Kurs für die Referenzsorte des weltweiten Ölmarkts wieder etwas,lag aber mit 95,14 US-Dollar immer noch knapp 13 Prozent unter dem Niveau vom Dienstag.

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Trump hatte damit gedroht,den iranischen Energiesektor sowie Infrastruktur wie Brücken anzugreifen,sollte es keinen Deal geben. Den Vorwurf,dass dies Kriegsverbrechen bedeuten würde,wischte der Republikaner beiseite.

Er hatte der Führung in Teheran dafür eine Frist bis 2.00 Uhr deutscher Zeit in der Nacht zum Mittwoch gesetzt. Auch Israel will sich an die zwischen Washington und Teheran vereinbarte Waffenruhe halten,wie ein hochrangiger US-Regierungsvertreter mitteilte. Die USA und Israel hatten den Krieg gegen Iran am 28. Februar begonnen.

jok/dpa

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