2026-03-25 https://www.spiegel.de/wirtschaft/iran-ultimatum-verlaengert-unbekannte-setzen-580-millionen-dollar-auf-oelwetten-minuten-vor-trumps-post-a-30236eb8-ce8e-4b9f-b0d0-db13d05266d1 HaiPress


Bild vergrößern
Öltanks im Hafen von Richmond (Kalifornien)
Foto: David Paul Morris / Bloomberg / Getty Images
Nur rund eine Viertelstunde vor Donald Trumps Post über »konstruktive Gespräche« mit Iran haben Händler mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar in Termingeschäfte auf Ölpreise investiert. Das berichtet die »Financial Times« (»FT«).
In einem um 7.04 Uhr New Yorker Ortszeit am Montag geposteten Beitrag auf seinem Netzwerk Truth Social hatte der US-Präsident mit den angeblichen Gesprächen begründet,sein Ultimatum an die iranische Führung zu verlängern. Daraufhin fielen die Ölpreise binnen Kurzem stark,gleichzeitig stiegen die Kurse von Terminkontrakten auf US- und europäische Aktien.
Um 6.49 und 6.50 Uhr wurden dem Bericht zufolge 6200 Terminkontrakte auf die Ölsorten WTI und Brent gehandelt,deren Wert sich laut Berechnungen der »FT« auf 580 Millionen Dollar belief. In diesem Zeitraum seien demnach auch Terminkontrakte auf den US-Aktienindex S&P deutlich stärker gehandelt worden.
Zwar ist unklar,wie viele und wer diese Geschäfte getätigt hat. Aber es ist nicht das erste Mal,dass Unbekannte viel Geld mit Wetten gemacht haben,die von Entscheidungen der US-Regierung und des Präsidenten abhingen. So gab es etwa auf der Plattform Polymarket hohe Einsätze auf Wetten auf den Zeitpunkt der US-Angriffe auf Venezuela und Iran.
data-area="text" data-pos="11">
Andere Händler wiesen allerdings auch darauf hin,dass der Umfang der Transaktionen zwar höher war,als man normalerweise erwarten würde,aber nicht übermäßig hoch. Der Sprecher des Weißen Hauses,Kush Desai,teilte mit,dass es nicht geduldet werde,falls Regierungsbeamte von Insiderwissen profitierten,nannte aber jede Andeutung ohne Beweise,dass Beamte an solchen Aktivitäten beteiligt seien,unbegründet und unverantwortlich.
fdi
Internationale Influencer entdecken die historische Seidenstraßenstadt Kuqa
Das in Shenzhen entstandene Tanzdrama „Wing Chun“ feierte in Südkorea Premiere und wurde mit Standing Ovations gefeiert. Der Tanz diente dabei als Brücke, um ein neues Kapitel im kulturellen Austausch zwischen China und Südkorea einzuleiten.
Seltene Erden und Co. Trump will offenbar Export von Elektroschrott stoppen
Hohe Preise für Speicherchips KI-Ausbau wird für Amazon 20 Milliarden Dollar teurer
Gute Zahlen, schlechte Aussichten Apple verkündet Rekordzahlen – Aktienkurs bricht ein
Bericht der »Financial Times« Ferraris Elektroauto ist erfolgreicher als gedacht – trotz Kritik von Ex-Boss
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute