2026-03-20 https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/spritpreise-in-der-eu-deutsche-nachbarlaender-ziehen-deutlich-an-a-0c5bbca6-329a-4365-a153-6f0be8d4908a HaiPress


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Tankstelle in Salzburg,Österreich
Foto: Michael Nguyen / NurPhoto / AFP
Zu Beginn des Irankriegs hatten sich Benzin und Diesel in Deutschland deutlich schneller verteuert als in den meisten EU-Staaten. Inzwischen gleichen sich die Preise wieder an,zeigen aktuelle Daten der EU-Kommission. Zum Tanken schnell über die Grenze zu fahren,lohnt sich also etwas weniger als noch vor einer Woche.
Am 9. März hatten die Daten für die meisten EU-Nachbarn noch um 11,8 bis 14,1 Cent langsamere Preisanstiege beim Superbenzin gezeigt,für Österreich um 5,2 Cent. Nun sind es nur noch zwei bis 7,3 Cent. Dennoch bleibt Deutschland hier vorerst Spitzenreiter.
Beim Diesel sieht das anders aus: Für Dänemark zeigen die Daten vom 23. Februar bis zum 16. März ein um 1,5 Cent höheres Plus als hierzulande. In Österreich ist der Anstieg nur noch um 0,5 Cent niedriger als in Deutschland,in den anderen EU-Nachbarländern um 2,2 bis 9,8 Cent. Vor einer Woche war die Spanne noch sehr viel größer und reichte bis 21 Cent.
Trotz allem sind die Kraftstoffe in Polen,Tschechien,Luxemburg,Belgien oder Österreich noch deutlich günstiger als in Deutschland. Grund dafür sind hauptsächlich unterschiedliche Steuern und Abgaben. In Belgien oder Luxemburg gelten zudem Höchstpreise.
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Die Bundesregierung will die Spritpreise unter anderem senken,indem sie eine frühere Regelung aus Österreich übernimmt: Demnach dürfen die Preise nur noch einmal am Tag erhöht werden. Dass der Anstieg in Österreich inzwischen fast genauso hoch ausfällt wie in Deutschland,bestärkt Kritiker,die in der Regelung keine nachhaltige Lösung sehen. Österreich hat inzwischen seine Spritpreisbremse verschärft.
Die von der EU-Kommission veröffentlichten Spritpreise werden wöchentlich jeweils mit Stand vom Montag erhoben.
Warum Sprit in Deutschland so viel teurer ist als in anderen EU-Ländern,lesen Sie hier.
esw/dpa
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