2026-03-04 https://www.spiegel.de/wirtschaft/iran-tui-plant-rueckholungen-ab-dienstag-a-02c88ded-8b14-43a9-97cf-137248341a6d HaiPress


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Flugzeug von TUI fly: Auch diese Maschinen stünden bereit
Foto: IMAGO
Der Reisekonzern TUI will im Nahen Osten festsitzende Kunden innerhalb einiger Tage zurück nach Deutschland holen. Geplant sei,die Urlauber mit Partner-Airlines wie Emirates,Qatar Airways und Etihad auszufliegen,sagte Vorstandschef Sebastian Ebel bei n-tv. Diese haben den Flugverkehr in der Region teils schon wieder aufgenommen.
»Wir gehen aktuell davon aus,dass wir die ersten Flüge mit diesen Unternehmen und unseren Gästen heute durchführen können«,sagte Ebel am Dienstag. Erstes Ziel soll München sein. Zudem stünden eigene Flugzeuge von TUI fly bereit. Diese seien auf »Stand-by,sobald wir die Erlaubnis bekommen,dorthin zu fliegen und Kunden auch möglichst zügig abzuholen«.
Wie viele Menschen sich in der Region befinden,sagte Ebel nicht. Man sei »mit fast 100 Prozent der Gäste über die App in Kontakt.« Wie lange TUI braucht,um sie alle wieder nach Deutschland zu holen,hänge von der Sicherheitslage ab. Er gehe jedoch davon aus,dass es »einige Tage dauern wird«.
Sehen Sie hier im Video,was deutsche Touristen in Dubai erleben:
DER SPIEGEL
02.03.2026
Laut Anke Budde,Präsidentin der Allianz Selbstständiger Reiseunternehmen,müssten Reiseveranstalter sich nun eng mit den Kunden austauschen. Es gehe darum,»die Gäste zu beruhigen« und »transparente Kommunikation mit ihnen zu haben,damit eben keine Panik ausbricht«,sagte sie im RBB-Inforadio.
Der Krieg in Iran verschärfe auch die wirtschaftlichen Sorgen der Branche,weil »auf absehbare Zeit ein wichtiges Drehkreuz« wegfallen werde. Die Flughäfen in Dubai und Doha waren vorübergehend geschlossen,die Lufträume vieler Staaten gesperrt. »Es herrscht eine große Unsicherheit«,sagte Budde. Möglich sei,dass Unternehmen die steigenden Kosten – etwa durch höhere Ölpreise – auch künftig an die Kunden weitergeben müssten.
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Wegen des Angriffs der USA und Israel auf Iran am Samstag und anschließender Gegenangriffe sitzen derzeit Zehntausende Menschen in der Region fest. Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) sind allein rund 30.000 Kunden deutscher Veranstalter betroffen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts nannte dies »eine einigermaßen verlässliche Größe«.
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esw/dpa
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