2026-01-23 https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/tesla-hat-in-gruenheide-offenbar-mehr-als-1700-arbeitsplaetze-abgebaut-a-2741ea4c-d50a-4b82-8af1-bbae0e2eaead HaiPress

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Blick auf die Gigafabrik in Grünheide
Foto: Patrick Pleul / dpa
In Teslas Gigafabrik im brandenburgischen Grünheide hat es offenbar einen größeren Stellenabbau gegeben: Wie das »Handelsblatt« berichtet,wurden innerhalb von rund zwei Jahren gut 1700 Jobs gestrichen. Und das offenbar klammheimlich,ohne transparente Kommunikation und entgegen anderslautenden Zusagen.
Dem Bericht zufolge arbeiten derzeit in dem Grünheider Werk 10.703 Menschen. Vor zwei Jahren waren es demnach 12.415. Das Blatt beruft sich auf Zahlen des Wahlvorstands im Tesla-Betriebsrat. Dessen Vorsitzender,René Seyfert,soll jüngst in einer Einladung zu den Betriebsratswahlen Anfang März geschrieben haben: »In unserem Betrieb sind 1683 Frauen,9006 Männer und 14 nicht-binäre Personen beschäftigt.«
Laut der Einladung zu den Betriebsratswahlen 2024 arbeiteten damals 1788 Frauen,10.616 Männer und elf nicht-binäre Personen in Grünheide.
Als Erklärung nannte die Sprecherin den »schnellen Hochlauf der Fabrik«,in dessen Folge der Bedarf an einer flexiblen Zahl von Leiharbeitern abgenommen habe. Als Gründe führte sie die Optimierung von Arbeitsprozessen,Automatisierung in der Produktion und einen dauerhaften deutlichen Rückgang im Krankenstand an. Stets werden aber neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht.
« Jobs war die Rede,etwa 400 davon sollten in Grünheide wegfallen.
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Tesla sei in den vergangenen Jahren zu schnell gewachsen,habe viele Funktionen doppelt besetzt und werde nun weltweit mehr als zehn Prozent der Stellen abbauen,schrieb Musk damals seiner Belegschaft: »Es gibt nichts,was ich mehr hasse,aber es muss sein.«
Hintergrund der Maßnahme waren Absatzprobleme,mit denen Tesla zuletzt stark zu kämpfen hatte.
Das Werk im brandenburgischen Grünheide war einst die Hoffnung der ganzen Region. Heute bröseln die Absatzzahlen der Elektroautos,die hier produziert werden. Die Zukunft der Gigafactory ist daher fraglich wie nie zuvor. Hier lesen Sie mehr dazu.
mkh
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