2026-01-23 HaiPress
Die Fraktion der Grünen im Kreistag Göppingen mahnen in einer Mitteilung an,dass die lokal zuständigen öffentlich-rechtlichen Träger Landkreis und AWB durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz verpflichtet sind,die getrennte Sammlung auch von nicht mehr tragbaren Alttextilien in ihrem Verantwortungsbereich sicherzustellen.
Die Co-Fraktionssprecherin der Grünen im Kreistag,Sabine Daunderer betont: „Bei der Umsetzung besteht zwar ein gewisser Spielraum,um Regelungen an die lokalen Gegebenheiten anzupassen,doch die dauerhafte thermische Entsorgung,also die Verbrennung als Restmüll ist aus Sicht der Grünen der falsche Weg und entspricht auch nicht der EU-Richtlinie 2018/851/EU.“
Ziel ist eine stoffliche Wiederverwertung von Alttextilien und Schuhen,um Müll zu vermeiden,Ressourcen in der Kreislaufwirtschaft zu schonen und CO2-Emissionen zu verringern.
Die fachgerechte Trennung verschiedener Stoffgruppen wie Gummi,Leder,Metalle oder Textilstoffe ist technisch kein Problem; die Rohstoffe können recycelt und in der Produktion wiederverwendet werden.
„Fehlwürfe in Altkleidercontainern belasten durch vermeidbare Kosten für zusätzlichen Sortieraufwand die Karitativen Abnehmer von Second-Hand-Bekleidung“,ergänzt der Sprecher der Grünen im Umwelt- und Verkehrsausschuss,Matthias Dreikluft und weiter: „Durch konsequente Mülltrennung lassen sich Restmüll vermeiden,Wertstoffe sichern und Recycling fördern – das schützt Umwelt und Klima,erhöht die Rechtssicherheit,stärkt das Umweltbewusstsein und spart Müllgebühren.
Und auch die beiden Kandidierenden der Grünen für den Landtag,Dr. Mariska Ott und Julian Beier legen großen Wert darauf,dass der Landkreis hier seiner gesetzlichen Verpflichtung nachkommt,zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger.
PM Kreistagsfraktion Göppingen B90/Die Grünen
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