2025-11-21 https://www.spiegel.de/wirtschaft/britische-ermittler-lassen-russisches-geldwaeschenetzwerk-auffliegen-a-502b576e-5027-4b46-937e-3b3979ba2be5 HaiPress

Blick auf London: Kirgisische Bank als Drehscheibe zur Umgehung von Sanktionen
Foto: Andy Rain/ dpa
Der flüchtige Ex-Wirecard-Manager Jan Marsalek wird einem Medienbericht zufolge mit einem milliardenschweren Geldwäschesystem in Verbindung gebracht. Das System verbinde Drogenhändler mit sanktionierten russischen Oligarchen,berichtet die »Financial Times« unter Berufung auf die britische Kriminalpolizeibehörde National Crime Agency (NCA). Britische Ermittler hatten das Geldwäschenetzwerk mit Verbindungen nach Russland zuvor aufgedeckt und am Freitag einen Bericht darüber veröffentlicht.
Dem Bericht der »Financial Times« zufolge nutzten russische Geheimdienste die Geldwäschenetzwerke auch,um einen von Marsalek geführten bulgarischen Spionagering zu finanzieren. Der frühere Wirecard-Vorstand war nach dem Zusammenbruch des Zahlungsdienstleisters im Juni 2020 nach Moskau geflohen und soll dort für russische Geheimdienste tätig sein.
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Marsalek selbst droht unterdessen der Verlust seiner österreichischen Staatsbürgerschaft. Das Innenministerium in Wien prüft einen entsprechenden Antrag wegen seiner Aktivitäten für ausländische Geheimdienste.
mik/Reuters
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