2025-11-06 HaiPress
Rund 90 Bürgerinnen und Bürger kamen am Dienstag,den 28. Oktober,in Baiereck zusammen,um gemeinsam mit der CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer,der CDU-Regionalrätin Lara Martin und dem Ortsvorsteher Vincent Krapf über die anhaltenden Lärmbelastungen durch die Windkraftanlagen am Windpark Königseiche zu sprechen. Auch die Uhinger CDU-Gemeinderatsfraktion und der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Johannes Blum suchten beim anschließenden Ortsrundgang das Gespräch mit den Anwohnern.
Die Veranstaltung zeigte,die Sorgen der Menschen im Ort sind groß,viele sind mittlerweile ratlos wie es weitergehen soll. Doch der Austausch verlief offen,sachlich und lösungsorientiert. Im Mittelpunkt standen die weiterhin störenden Geräusche der beiden Windräder,insbesondere während der Nachtstunden,obwohl die Anlagen nach einem Getriebeaustausch erst kürzlich wieder in Betrieb genommen wurden.
„Die Sorgen der Menschen in Baiereck nehmen wir sehr ernst. Es geht um Vertrauen und Transparenz. Nur wenn Verfahren nachvollziehbar sind und die Auswirkungen auf die Menschen ehrlich geprüft werden,können Windkraftanlagen Akzeptanz vor Ort finden,“ erklärt Schweizer im Austausch.
Regionalrätin Lara Martin führt weiter aus: „Wir stehen zur Energiewende,aber sie muss verantwortungsvoll gestaltet werden. Gerade Baiereck zeigt,was passiert,wenn Belastungsgrenzen überschritten werden. Deshalb habe ich mich dafür eingesetzt,dass die geplanten Gebiete bei der Fortschreibung von Vorranggebieten um Baiereck eingeschränkt werden.“
Ortsvorsteher Vincent Krapf begrüßt den breiten Dialog und ergänzt: „Viele Menschen in Baiereck leben seit der Inbetriebnahme der Anlagen zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Trotz zahlreicher schlafloser Nächte und der Angst um die Zukunft ihrer Heimat,bleiben sie immer noch sachlich und anständig. Davor kann man nur den Hut ziehen,“ so Krapf.
PM Büro Sarah Schweizer,MdL
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