2025-11-03 https://www.spiegel.de/wirtschaft/bundesnetzagentur-droht-post-mit-geldstrafe-wegen-steigender-beschwerden-a-719314e9-5305-4416-b9e1-d8f60939b6ab HaiPress

Bild vergrößern
Bundesnetzagentur in München
Foto: Matthias Balk / dpa / picture alliance
Die Bundesnetzagentur hat der Deutschen Post wegen des massiven Anstiegs an Beschwerden erstmals mit einer Geldstrafe gedroht. Bis August seien 38.760 Beschwerden eingegangen,im Vorjahreszeitraum waren es 27.693 – »ein Anstieg um ein Drittel«,sagte Behördenpräsident Klaus Müller der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (NOZ)
vom Samstag. »Wir haben der Post die Gelbe Karte gezeigt. Wenn sie keine Abhilfe schafft,wird es mit Zwangsgeldern eine Rote Karte geben.«
Die Bundesnetzagentur habe mit der Novelle des Postgesetzes neue Kompetenzen bekommen. »Und die werden wir nutzen. Wenn Verstöße nicht wirksam behoben werden,werden wir Zwangsgelder verhängen«,bekräftigte Müller. Gesetzlich möglich wäre demnach eine Geldbuße von bis zu zehn Millionen Euro.
data-area="text" data-pos="12">
»Das können Schwierigkeiten bei der Zustellung von Briefen und Paketen oder bei der Bereitstellung von Filialen und Poststationen sein«,berichtete ein Behördensprecher zur Einführung des Portals.
Die Beschwerdezahlen und Gründe sollen nun regelmäßig von der Bundesnetzagentur veröffentlicht werden.
oka/AFP
Trumps Geleitschutz-Pläne Eskorten durch die Straße von Hormus sind derzeit offenbar zu riskant
Autohersteller in der Krise Gewinn von Porsche bricht um 91,4 Prozent ein
Debatte über Übergewinnsteuer Müssen die Spritkonzerne von ihren Milliarden wieder etwas abgeben?
Drohende Flugausfälle Pilotenstreik bei der Lufthansa am Donnerstag und Freitag
Prognose des Arbeitsministeriums Trotz Wirtschaftskrise fehlen bald Hunderttausende Arbeitskräfte
Zahlen vom Gesundheitsministerium Krankenkassen verbuchen 2025 Plus – doch Ausgaben steigen
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute