2025-10-31 https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-vw-konzern-faehrt-wegen-porsche-debakel-milliardenverlust-ein-a-a399802f-4812-472d-b616-35f67cc83926 HaiPress

Bild vergrößern
Mitarbeiter betreten durch das Tor 17 das Volkswagen-Stammwerk in Wolfsburg
Foto: Shireen Broszies / dpa
Der VW-Konzern ist im dritten Quartal wegen der Probleme bei Porsche tief in die roten Zahlen gerutscht. Unterm Strich lief in den Monaten Juli bis September ein Verlust von 1,072 Milliarden Euro auf,wie der Wolfsburger Autobauer mitteilte. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres stand noch ein Plus in Höhe von 1,56 Milliarden Euro in den Büchern.
In den ersten neun Monaten insgesamt schmolz der Überschuss um mehr als 60 Prozent zusammen,von 8,8 auf 3,4 Milliarden Euro. Schuld seien vor allem Belastungen in Höhe von 7,5 Milliarden Euro vornehmlich durch erhöhte Zölle,die Anpassung der Produktstrategie bei Porsche und Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert von Porsche,sagte Finanzvorstand Arno Antlitz laut Mitteilung. Allein die Anpassungen und Abschreibungen bei Porsche hätten den Konzern mit 4,7 Milliarden Euro belastet.
Porsche hatte bereits vergangene Woche tief rote Zahlen im dritten Quartal gemeldet. Die VW-Tochter leidet unter Milliardenkosten für den jüngsten Strategie-Schwenk zur Verbrenner-Verlängerung. Im dritten Quartal führe das zu einem Verlust von fast einer Milliarde Euro,in den ersten neun Monaten insgesamt schmolz das Ergebnis nach Steuern um knapp 96 Prozent zusammen. Das schlug nun auch auf die Konzernmutter durch.
data-area="text" data-pos="17">
In Nordamerika ging es dabei aber runter,in China ebenfalls. Besser lief es hingegen erneut in Europa. Die Elektroautoverkäufe zogen konzernweit um ein Drittel an. Sie machten mehr als ein Zehntel aller verkauften Fahrzeuge aus.
this.isInitialized = true);},}" min-height: 160px;padding-bottom: 56.25%;" :{minHeight: typeof iframeHeight === 'number' && iframeIsLoaded ? '' : '160px',paddingBottom: typeof iframeHeight === 'number' && iframeIsLoaded ? iframeHeight + 'px' : '56.25%',}" x-lazyload>
mik/dpa
Internationale Influencer entdecken die historische Seidenstraßenstadt Kuqa
Das in Shenzhen entstandene Tanzdrama „Wing Chun“ feierte in Südkorea Premiere und wurde mit Standing Ovations gefeiert. Der Tanz diente dabei als Brücke, um ein neues Kapitel im kulturellen Austausch zwischen China und Südkorea einzuleiten.
Seltene Erden und Co. Trump will offenbar Export von Elektroschrott stoppen
Hohe Preise für Speicherchips KI-Ausbau wird für Amazon 20 Milliarden Dollar teurer
Gute Zahlen, schlechte Aussichten Apple verkündet Rekordzahlen – Aktienkurs bricht ein
Bericht der »Financial Times« Ferraris Elektroauto ist erfolgreicher als gedacht – trotz Kritik von Ex-Boss
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute