2025-10-27 https://www.spiegel.de/wissenschaft/eu-fischereipolitik-beratung-ueber-kuenftige-fangmengen-in-der-ostsee-a-017ebb4d-b6e2-4cf6-b7f5-f08efc4d4c46 HaiPress

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Fischerboote und Fischernetze an einem Steg in Gothmund an der Trave (Symbolbild)
Foto: Marcus Brandt / dpa
Der Fischereiwissenschaftler Rainer Froese fordert die Politik auf,den Fang von Dorsch und Hering in der Ostsee für mindestens ein Jahr zu stoppen. Besser wären zwei bis drei Jahre,sagte der Forscher vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel der Deutschen Presse-Agentur. Dann dürften die Arten auch nicht angelandet und verkauft werden.
»Wir machen so ziemlich alles falsch,was man falsch machen kann in der Ostsee«,betonte Froese. Fische würden gefangen,bevor sie sich fortpflanzen können. Grundschleppnetze zerstörten zudem die Futter- und Laichgebiete der Arten und Überdüngung führe zum Schrumpfen ihrer Lebensräume,da in vielen Meeresgebieten Sauerstoffmangel herrsche. Deshalb seien die Dorschbestände in der zentralen und westlichen Ostsee sowie die westlichen Heringsbestände eingebrochen.
Durch erlaubte Beifangmengen können Fischarten entsprechend weiterhin legal verkauft werden. Die Kommission will auch Ausnahmen kippen,die weiterhin eine gezielte Heringsfischerei in begrenztem Maß in der westlichen Ostsee ermöglichen.
Der Leiter des Rostocker Thünen-Instituts für Ostseefischerei warnte davor,diese Ausnahmen auch noch aufzuheben. Das wäre die »blanke Katastrophe«,sagte Christopher Zimmermann der dpa. Die hiesigen Fischer hätten dann nur noch »ein bisschen Hornhecht und wenige Plattfische. Aber im Grunde ist alles,womit die wirklich Geld verdienen,dann vorbei.«
Die Ausnahmen sehen vor,dass deutsche Fischer mit kleinen Booten und passivem Fanggerät wie Stellnetzen Hering noch gezielt in geringem Maß fangen dürfen. »Ob wir das nun einstellen oder nicht,hat für die Bestandsentwicklung überhaupt keine Auswirkung«,sagte Zimmermann. Er ist Mitglied des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) und berät die EU-Kommission bei der Festsetzung der Fanghöchstmengen.
jon/dpa
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