2025-09-22 https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/usa-100-000-dollar-fuer-ein-visum-konzerne-rufen-auslaendische-mitarbeiter-offenbar-dringend-zurueck-in-die-usa-a-abd47003-97fd-45fd-8609-74689339688c HaiPress

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Einreise in die USA an einem Flughafen: Viele Fachkräfte der Techbranche stammen aus Asien
Foto: Anadolu / Getty Images
Medienberichten zufolge haben mehrere US-Konzerne ausländische Mitarbeitende dazu aufgerufen,in den USA zu bleiben oder im Falle eines Auslandsaufenthalts umgehend zurückzukehren.
Das geht aus internen E-Mails der Techriesen Microsoft und Amazon sowie der Großbank JPMorgan hervor,die die Nachrichtenagentur Reuters nach eigenen Angaben einsehen konnte. Auch der »Business Insider« berichtete
. Demnach habe auch Facebook-Mutter Meta entsprechende Anweisungen an Mitarbeitende gegeben.
Die Schreiben richten sich demnach an Inhaber sogenannter H-1B-Arbeitsvisa für hochqualifizierte ausländische Fachkräfte. Die Jahresgebühr dieser Visa soll auf 100.000 Dollar (etwa 85.000 Euro) steigen,wie die US-Regierung am Freitag bekannt gab.
Dem »Business Insider«-Bericht zufolge befürchteten die Unternehmen,dass eine Anstellung der ausländischen Mitarbeiter künftig sehr viel teurer beziehungsweise unmöglich werden könnte,wenn sie nach einem Aufenthalt außerhalb der USA wieder einreisen wollten. Die Lage ist derzeit noch unklar.
Das H-1B-Programm ist insbesondere für Technologiekonzerne von Bedeutung,die Fachkräfte vor allem aus Indien rekrutieren. Bislang fallen für die Visa nur einige Tausend Dollar Gebühren an.
Die neue Gebührenregelung soll am Sonntag um 6 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit in Kraft treten. Offenbar versuchen Firmen nun,ihre Mitarbeitenden vor dieser Frist zurück in die USA zu bringen.
Wer es absehbar nicht innerhalb der Frist zurück schaffe,solle erst einmal gar nicht einreisen,bis weitere Anweisungen vorlägen,hieß es laut »Business Insider« in einem internen Hinweis ans Personal des Onlinehändlers Amazon.
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Der Präsident unterzeichnete auch den Erlass zur bereits zuvor angekündigten »Trump Gold Card«,mit der man sich für eine Million Dollar in den USA werde niederlassen können.
kko/Reuters/dpa
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