2025-08-28 HaiPress
Mit einem erhöhten Fördersatz von 95 Prozent stärkt das Land die Klimaberatung für landwirtschaftliche Betriebe. Neben dem Klimaschutz geht es dabei um Anpassungsmöglichkeiten der tierischen und pflanzlichen Produktion an den Klimawandel.

Wer wissen möchte,wie die Klimabilanz seines Betriebs aussieht und wer sich zu den Themen Extern:Klimaschutz und Klimawandelanpassung(Öffnet in neuem Fenster) qualifiziert beraten lassen möchte,kann bei einer Extern:zugelassenen Beratungsorganisation(Öffnet in neuem Fenster) das Beratungsmodul mit der Nummer 274 buchen und so eine geförderte einzelbetriebliche Beratung in Anspruch nehmen.
Finanziert wird die Modulberatung Extern:„Beratung.Zukunft.Land.“(Öffnet in neuem Fenster) mit Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des Extern:Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)(Öffnet in neuem Fenster) sowie mit Mitteln des Bundes und des Landes Baden-Württemberg aus der Extern:Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes(Öffnet in neuem Fenster).
Speziell für die Klimaberatung wird der Fördersatz von bisher 85 auf künftig 95 Prozent der Nettokosten erhöht. Der höhere Fördersatz gilt für Beratungsverträge zum Modul 274 „Klimaschutz und Klimawandelanpassung“,die ab dem 1. September 2025 abgeschlossen werden.
Was beinhaltet eine solche geförderte Klimaberatung?
Zunächst wird die betriebliche Ausgangssituation erfasst. Darauf aufbauend werden betriebsindividuelle Maßnahmen zum Extern:Klimaschutz(Öffnet in neuem Fenster) entwickelt,begleitet und evaluiert. Humuserhalt und eine nachhaltige Kohlenstoffbindung spielen dabei eine zentrale Rolle.
Außer um den Klimaschutz geht es bei der Beratung um die kurz-,mittel- und langfristigen Anpassungsmöglichkeiten der tierischen und pflanzlichen Produktion an den Extern:Klimawandel(Öffnet in neuem Fenster). Auch dafür werden betriebsindividuelle Maßnahmen gemeinsam entwickelt.
Die Erstellung einer Klimabilanz durch die Beratungskraft ist ebenso möglich wie die Erarbeitung von Anpassungsstrategien für mögliche Extremwetterereignisse
Beratungsorganisationen für Klimaberatung
In Baden-Württemberg sind folgende neun Beratungsorganisationen für die geförderte Klimaberatung zugelassen:
Extern:Agrarberatung Allgäu e.V.(Öffnet in neuem Fenster)
Extern:Beratungsdienst Ackerbau Neckar-Odenwald-Tauber e.V.(Öffnet in neuem Fenster)
Extern:Beratungsdienst Ökologischer Obstbau e.V.(Öffnet in neuem Fenster)
Extern:Bioland Beratungsdienst GmbH(Öffnet in neuem Fenster)
Extern:Demeter Beratung e.V.(Öffnet in neuem Fenster)
Extern:Gartenbau Beratungs GmbH(Öffnet in neuem Fenster)
Extern:Landwirtschaftlicher Beratungsdienst Acker- und Pflanzenbau e.V.(Öffnet in neuem Fenster)
Extern:Landwirtschaftlicher Beratungsdienst Rindvieh Ilshofen e.V.(Öffnet in neuem Fenster)
Extern:LKV Beratungs- und Service GmbH(Öffnet in neuem Fenster)
Die Kontaktdaten aller zugelassenen Beratungsorganisationen,die Namen der Beratungskräfte,die eine Klimaberatung durchführen,die geltenden Stundenhonorarsätze und weitere Informationen zu „Beratung.Zukunft.Land.“ sind Extern:online(Öffnet in neuem Fenster) veröffentlicht.
Förderung
Klimaschutz
Landwirtschaft
PM Ministerium für Ernährung,Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
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