2025-08-08 https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/pompeji-rueckkehrer-wollten-stadt-nach-vulkanausbruch-nicht-aufgeben-a-7a6995d8-3f8f-4238-9351-57a086c5c9db HaiPress

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Grabanlage in Pompeji
Foto: Archäologiepark Pompeji / dpa
Als der Vesuv im Jahr 79 nach Christus ausbrach,wurde Pompeji unter dicken Schichten von Asche und Staub begraben. Bei Ausgrabungen in der antiken römischen Stadt haben Archäologen nun neue Hinweise auf eine Wiederbesiedlung der Stadt nach der Zerstörung gefunden.
Wie die Leiter der Ausgrabungsstätte mitteilen,habe es sich um eine »informelle Siedlung« gehandelt,»in der die Menschen unter prekären Bedingungen lebten,ohne die für eine römische Stadt typische Infrastruktur und Dienstleistungen«.
Die Archäologen gehen davon aus,dass vor allem Überlebende in die Trümmer von Pompeji zurückkehrten,die es sich nicht leisten konnten,sich an einem anderen Ort ein neues Leben aufzubauen. Hinzu kamen demnach Menschen,die auf der Suche nach einem neuen Wohnort oder wertvollen Funden in den Ruinen waren.
Den Angaben zufolge bewohnten die Menschen vorwiegend die oberen Stockwerke der alten Häuser. Die verschütteten ehemaligen Erdgeschosse bauten die Rückkehrer demnach zu Kellern um,in denen sie Öfen und Mühlen betrieben.
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Pompeji wurde durch die Vulkanasche,die im Jahr 79 auf die Stadt regnete,ungewöhnlich gut konserviert. Seit 1997 gehören die archäologischen Überreste der Stadt zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Ausgrabungsstätte gehört zu den beliebtesten Touristenzielen in Italien.
ptz/AFP
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