2025-08-07 https://www.spiegel.de/wirtschaft/donald-trump-brasilien-schaltet-welthandelsorganisation-wegen-us-zoellen-ein-a-e809b25b-cb3d-4295-b46f-8170c2ae28fe HaiPress

Bild vergrößern
Brasiliens Präsident Lula
Foto: Ton Molina / NurPhoto / IMAGO
Brasilien will sich nicht mit den US-Zöllen in Höhe von 50 Prozent abfinden. Die Regierung von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat die Welthandelsorganisation (WTO) eingeschaltet und offiziell die Aufnahme von Konsultationen mit den USA beantragt.
Die Importzölle gegen Brasilien zählen zu den höchsten Strafzöllen,die US-Präsident Donald Trump bislang verhängt hat. Eine Reihe brasilianischer Produkte wie Flugzeuge und Orangensaft ist von den erhöhten Zöllen allerdings ausgenommen.
Die in der Nacht zum Mittwoch in Kraft getretenen Zölle belaufen sich auf das Fünffache des bisherigen Satzes von zehn Prozent. In Brasilien hatte es heftige Proteste gegen Trumps Vorgehen gegeben,Demonstranten setzten etwa Puppen des US-Präsidenten in Brand. Auf Plakaten war zu lesen: »Brasilien gehört den Brasilianern.«
Lula spricht von »Erpressung«. Trump will mit den Zöllen erreichen,dass der Oberste Gerichtshof Brasiliens ein Verfahren wegen eines Putschversuchs gegen Lulas Amtsvorgänger,den früheren brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro,fallen lässt.
data-area="text" data-pos="15">
Bolsonaro muss den Hausarrest an seinem Wohnsitz verbüßen,darf nur noch von Anwälten und nahen Angehörigen besucht werden und muss weiterhin eine elektronische Fußfessel tragen. Außerdem hat er sämtliche Mobiltelefone im Haushalt abzugeben.
hba/AFP
Kaufprämie für kleine und mittlere Einkommen Regierung bei Details zur Elektroauto-Förderung doch noch uneins
Förderung für geschätzt 800.000 Fahrzeuge Neue E-Auto-Prämie soll offenbar rückwirkend ab Jahreswechsel gelten
Neue Studie In Deutschland fehlen 1,4 Millionen Wohnungen
Sven Schulze Haseloff-Nachfolger will Dienstpflicht für Leistungsempfänger
Sanierungsbedürftiger Agrarkonzern Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ex-BayWa-Chef Lutz wegen Untreueverdachts
20 Euro pro Sammelkläger Verbraucherzentrale und Eventim einigen sich auf Vergleich
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute