2025-08-04 https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/katzen-universitaet-bochum-benoetigt-katzenvideos-fuer-die-forschung-a-95c8485b-dd27-4cac-9c9c-38a7d90535de HaiPress

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Große Datenmengen durch die Mitmachaktion: Nach einem ersten Aufruf in Deutschland sollen sich bereits mehr als 500 Katzenbesitzer gemeldet haben
Foto: larisikstefania / Pond5 Images / IMAGO
Die Zeit ist gekommen für alle Katzenbesitzerinnen und -besitzer,deren Fotomediathek zum Großteil aus Videos ihres flauschigen Mitbewohners besteht. Denn genau diese Inhalte benötigt die Ruhr-Universität Bochum für eine Studie: Die Neurowissenschaftler der Hochschule rufen Katzenbesitzer dazu auf
,ihre Tiere zu Forschungszwecken mit dem Handy zu filmen. Die Wissenschaftler wollen durch die Katzenvideos die Körpersprache der Tiere besser verstehen lernen und mit ihrer Grundlagenforschung auch Rückschlüsse vom tierischen Verhalten auf die Prozesse im Gehirn ziehen.
»Da wir Katzen nur schwer zu uns an die Universitäten einladen können,benötigen wir Ihre Hilfe«,heißt es in dem Aufruf an Katzenfreunde,ihre Tiere für die Katzenstudie zu filmen.
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Die Forscher gehen davon aus,dass die Schlafposition etwas über Prozesse im Hirn verrät und evolutionär verwurzelt ist: »Eine auf der linken Seite schlafende Katze hat beim Aufwachen das linke Gesichtsfeld frei«,erläutert Reinhardt.
Was sie links wahrnimmt,werde in der rechten Gehirnhälfte aufgenommen: »Ist da eine Gefahr? Oder vielleicht ein Beutetier? Solche Fragen kann die rechte Hirnhälfte ein bisschen schneller verarbeiten,was der Katze entsprechende Vorteile bietet«,so Reinhardt. Mehr dazu lesen Sie hier.
kim/dpa
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