2025-07-31 IDOPRESS

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Fed-Chef Jerome Powell vor Präsident Donald Trump
Foto: Carlos Barria / REUTERS
Die US-Notenbank Federal Reserve hält den Leitzins hoch und lässt den Ruf nach einer Lockerung aus dem Weißen Haus verhallen. Die unabhängigen Währungshüter um Fed-Chef Jerome Powell beließen den geldpolitischen Schlüsselsatz am Mittwoch in der Spanne von 4,25 bis 4,50 Prozent. Allerdings gab es bei dem Zinsentscheid zwei Gegenstimmen: Die Direktoren Christopher Waller und Michelle Bowman votierten für eine Senkung um einen Viertelprozentpunkt. Es war das erste Mal seit Dezember 1993,dass zwei Mitglieder des Direktoriums mit Sitz in Washington einer Entscheidung des geldpolitischen Offenmarktausschusses der US-Notenbank formell widersprachen,wie aus Daten der regionalen Notenbank von St. Louis hervorgeht.
Die US-Zentralbank hat am Leitzins,der zentralen Stellschraube zum Justieren der Kreditkosten,in diesem Jahr noch nicht gedreht – sehr zum Leidwesen von US-Präsident Donald Trump,der massive Senkungen fordert.
Marktbeobachter gehen frühestens von einer Zinssenkung bei der Sitzung im September aus. Der Leitzins ist für Banken wichtig: Zu diesem Satz können sie sich bei der Zentralbank Geld leihen.
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Unter Trumps Führung haben die USA gegen eine Vielzahl von Ländern Zölle angedroht oder bereits etabliert – mit Folgen für die US-Bevölkerung: Erst am Dienstag hatte sich der Internationale Währungsfonds (IWF) über teils gestiegene Importpreise in dem Land besorgt gezeigt. Dies deute darauf,dass Unternehmen damit beginnen,höhere Kosten auf ihre Preise umzulegen. Am Ende bedeute dies,dass die Zölle von Importeuren,Einzelhändlern und letztlich von den Kunden getragen werden.
lpz/dpa/Reuters
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