2025-07-31 IDOPRESS

Bild vergrößern
Frachtzug von Union Pacific
Foto: Brandon Bell / Getty Images
Seit dem Jahr 1869 gibt es eine Eisenbahnverbindung zwischen der Ost- und Westküste der USA – doch noch nie wurde die Strecke zwischen beiden Küsten von einem Unternehmen kontrolliert. Das könnte sich nun ändern.
Der Eisenbahnriese Union Pacific teilte am Dienstag mit,dass er den Rivalen Norfolk Southern übernehmen möchte. Die neue »Union Pacific Transcontinental Railroad« würde den Angaben zufolge ein Netz mit einer Länge von 50.000 Meilen (gut 80.000 Kilometer) durch 43 US-Bundesstaaten umfassen.
Der bisherige Union-Pacific-Chef Jim Vena will auch die Geschäfte des neuen Unternehmens lenken. Er habe zugesagt,mindestens fünf Jahre zu bleiben,teilte Union Pacific mit.
data-area="text" data-pos="13">
So warnt die Eisenbahnergewerkschaft SMART-TD auch vor möglichen Gefahren für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Union Pacific liege »in Bezug auf Unfälle,Zwischenfälle,Verletzungen und Todesfälle branchenweit an der Spitze«,so die Gewerkschaft. »Dieser Trend spiegelt eine allgemeine Unternehmenskultur wider,die unserer Ansicht nach aggressive Betriebsquoten über die Sicherheit der Arbeitnehmer und der Öffentlichkeit stellt.«
Union-Pacific-Chef Vena schwärmt dagegen von den Vorteilen: »Eisenbahnen sind seit der industriellen Revolution ein wesentlicher Bestandteil des Aufbaus Amerikas,und diese Transaktion ist der nächste Schritt zur Weiterentwicklung der Branche«,sagte Vena.
mic/dpa
Zwei-Euro-Marke in Sicht Sprit wird billiger (ein bisschen)
Kontrollproblem im Finanzministerium Fließen genug Milliarden in Investitionen? Lars Klingbeil kann das nicht garantieren
Steigende Preise IWF warnt Europa vor Energie-Bazooka
Diskussion über 1000-Euro-Prämie Schleswig-Holstein bringt steuerfreie Überstunden ins Gespräch
Cisco-Studie Deutsche Industrie weltweit führend beim Einsatz von KI
Hoher Andrang LNG-Tanker bezahlt Millionensumme für schnellere Durchfahrt durch Panamakanal
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute