2025-07-31 IDOPRESS
Wie sieht eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft Baden-Württembergs aus? Wo sind die Innovationstreiber,damit die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft gelingen kann. Diesen Fragen geht der SPD-Landesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende im Landtag Andreas Stoch seit 2024 bei seiner Zukunftstour im Land nach. Jetzt hat er auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Sascha Binder in Geislingen Station gemacht und die Dr.-Ing. Max Schlötter GmbH & Co. KG besucht.

Das seit 1950 in Geislingen ansässige Unternehmen ist eine der führenden Fachfirmen für Galvanotechnik in Deutschland und entwickelt u.a. Elektrolyte zur galvanotechnischen Beschichtung. Galvanisierte Oberflächen kommen in vielen Wirtschaftsbereichen zum Einsatz wie z.B. in der Automobilindustrie,im Maschinenbau,der Elektronik oder bei der Leiterplattenherstellung,wie die Schlötter-Geschäftsführer Dr. Stefanie Geldbach und Dr. Michael Zöllinger den Besuchern erläuterten. Auch für den Ausbau erneuerbarer Energien und den Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft werden ressourcensparende Elektrolyte und funktionale Beschichtungssysteme für die komplette Wertschöpfungskette benötigt.
Beim Firmenrundgang zeigten sich Stoch und Binder beeindruckt von dem traditionell starken Fokus des Unternehmens auf Forschung und Entwicklung. Am Geislinger Stammsitz konzentrieren sich rund 25 Prozent der 180 Mitarbeitenden auf die Entwicklung neuer Technologien. Regelmäßig werden neue Patente angemeldet und Preise für innovative Verfahren eingeheimst. Die notwendigen hochqualifizierten Fachkräfte zu gewinnen,ist eine konstante Herausforderung. Mit neuen Ausbildungsangeboten wie zum Beispiel Fachinformatiker für Systemintegration oder Werkstoffprüfer will Schlötter sein hohes Engagement für den Mitarbeiternachwuchs ausbauen.
Für das international ausgerichtete Unternehmen mit Niederlassungen in Europa und Asien sowie einer hohen Exportquote spielt die weltwirtschaftliche und geopolitische Lage eine wichtige Rolle,machte Michael Zöllinger deutlich. Eine besondere Herausforderung stelle die in die Jahre gekommene Infrastruktur am Stammsitz dar. Deshalb soll jetzt ein neues Gebäude für den wichtigen Forschungs- und Entwicklungsbereich entstehen – ein starkes Bekenntnis zum Standort Geislingen.
Mit den Schlötter-Geschäftsführern waren sich Stoch und Binder einig,dass die Politik klare Rahmenbedingungen setzen und bürokratische Hemmnisse reduzieren müsse,damit starke und innovative Firmen wie Schlötter ihren erfolgreichen Weg fortsetzen können.
PM Büro Sascha Binder,MdL
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