2025-07-30 IDOPRESS

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Rupert Murdoch im Februar 2025 zu Gast im Weißen Haus
Foto: Elizabeth Frantz / REUTERS
Hat US-Präsident Donald Trump dem mittlerweile verstorbenen US-Millionär und mutmaßlichem Missbrauchstäter Jeffrey Epstein einen schlüpfrigen Geburtstagsbrief geschrieben? Ein Bericht des »Wall Street Journal (WSJ)« legt das nahe. Trump streitet die Vorwürfe ab und geht unter anderem gegen Rupert Murdoch
,Gründer des Medienimperiums,zu dem das »WSJ« gehört,vor. Und das möglichst zügig: Der US-Präsident hat ein US-Gericht gedrängt,den 94-Jährigen schnell aussagen zu lassen. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und mehrere US-Medien übereinstimmend.
Laut dem Magazin »Forbes
« und dem Sender CNBC soll Trump unter anderem das hohe Alter von Murdoch als Grund für eine beschleunigte Zeugenaussage zu der Verleumdungsklage angegeben haben. Murdoch ist 94 und kämpfte zuletzt Berichten zufolge immer wieder mit seiner Gesundheit. Der Medienmogul könne womöglich zu krank oder sogar schon tot sein,sollte das Gericht kein rasches Verfahren einleiten,heißt es demnach in dem Antrag.
Trump und seine Anwälte drängen daher offenbar auf eine Aussage Murdochs innerhalb der nächsten 15 Tage. Den Berichten zufolge soll der 94-Jährige dies bereits abgelehnt haben. Der zuständige Richter Darrin Gayles,der den Vorsitz in dem Fall führt,wies Murdochs Anwälte demnach an,bis spätestens 4. August eine offizielle Stellungnahme dazu abzugeben.
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Epstein wurde 2019 unter umstrittenen Umständen tot in seiner New Yorker Gefängniszelle aufgefunden,während er auf seinen Prozess wegen Missbrauchs und Sexhandels mit Minderjährigen wartete.
Trump und Epstein waren jahrelang befreundet,bevor es zu einem »Zerwürfnis« kam,wie Trump es nannte.
mkh/Reuters
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