2025-07-25 IDOPRESS

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Containerschiff im Hamburger Hafen: Mehr als 60 Prozent der befragten Industriefirmen berichteten über negative Auswirkungen der US-Zölle
Foto: Bloomberg / Getty Images
Die US-Zollerhöhungen haben nach einer Unternehmensumfrage des Ifo-Instituts bereits jetzt negative Folgen sowohl für die deutsche als auch die amerikanische Wirtschaft. Fast 30 Prozent der Unternehmen,die ursprünglich in den Vereinigten Staaten investieren wollten,haben demnach ihre Pläne verschoben. 15 Prozent haben diese sogar komplett gestrichen. Das teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut mit. Das Institut hatte mehr als 1500 Unternehmen befragt
.
Auch die heimischen Investitionen leiden demnach: 21 Prozent der Firmen mit Investitionsplänen in Deutschland haben diese Projekte verschoben,acht Prozent sie gestrichen. »Besonders Firmen,die negativ von den Trump-Zöllen betroffen sind,entscheiden sich dazu,Investitionen in Deutschland zu verschieben oder zu streichen«,fand das Institut heraus.
Insgesamt berichteten mehr als 60 Prozent der Industriefirmen über negative Auswirkungen der seit Trumps Amtsantritt erhöhten US-Zölle. Besonders betroffen sehen sich exportstarke Branchen wie der Maschinenbau (87 Prozent) und die Metallerzeugung (68 Prozent).
Viele rechnen damit,dass der US-Markt an Bedeutung verlieren wird: Ein Drittel der befragten Industriefirmen erwartet eine Verschiebung globaler Handelsbeziehungen weg von den USA.
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Mit dem erwarteten Bedeutungsverlust des US-Markts sehen zugleich jeweils rund 40 Prozent wachsende Absatzchancen im EU-Binnenmarkt und auf dem indischen Markt. Mit einem schrumpfenden Handel rechnet hier kaum ein Unternehmen.
Über den chinesischen Markt gehen die Meinungen auseinander: 17 Prozent erwarten eine abnehmende,25 Prozent eine zunehmende Bedeutung für ihr Unternehmen. Zudem gehen 59 Prozent davon aus,dass chinesische Anbieter infolge der US-Zölle verstärkt auf europäische Märkte drängen. Das dürfte den Wettbewerbsdruck auch auf die deutsche Industrie erhöhen.
kko/dpa/Reuters
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