2025-07-23 IDOPRESS

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Hafen von Lianyungang,China: Die Debatte laufe unter dem Stichwort »Involution« (»Rückabwicklung«)
Foto: Costfoto / NurPhoto / Getty Images
Vor dem EU-China-Gipfel am Ende dieser Woche sieht die Europäische Union Fortschritte beim Streit über die industriellen Überkapazitäten der Volksrepublik. »Erstmals räumt Peking ein,dass es ein Problem mit zu vielen und zu großen Fertigungsstätten für die gewerbliche Wirtschaft gibt«,sagte ein hochrangiger EU-Beamter,der an den Gesprächen beteiligt ist,dem SPIEGEL. Dahinter stehe die Erkenntnis,dass die brutalen Produktions- und Preiskämpfe der Unternehmen Nachteile für die chinesische Volkswirtschaft als Ganzes brächten. In der Volksrepublik,heißt es in Brüssel,werde die Debatte unter dem Stichwort »Involution« (»Rückabwicklung«) geführt.
An diesem Donnerstag werden Kommissionschefin Ursula von der Leyen und António Costa,der Präsident des Europäischen Rates,nach Peking reisen,um Gespräche über die angespannten Beziehungen der beiden Wirtschaftsräume zu führen. Europa sieht sich mit Exporthemmnissen konfrontiert,die China ursprünglich wegen der Handelskonflikte mit US-Präsident Donald Trump erlassen hatte. Peking beschwert sich über EU-Maßnahmen gegen chinesische Banken,die in Verdacht stehen,Russland geholfen zu haben. Experten rechnen nicht damit,dass es beim bevorstehenden Gipfel zu Durchbrüchen in zentralen Konfliktfragen kommt.
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Ursprünglich sollte der Gipfel zwei Tage dauern. Wegen des angespannten Klimas in den europäisch-chinesischen Beziehungen wurde er auf einen Tag verkürzt.
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