2025-07-23 IDOPRESS

Bild vergrößern
Elektronische Patientenakte auf dem Bildschirm: »Langsam,aber sicher scheitern«
Foto: Daniel Karmann / dpa
Der Hausärzteverband hat vor einem Scheitern der elektronischen Patientenakte (ePA) gewarnt und die Krankenkassen zu einer besseren Aufklärung aufgefordert. »Die Zahl der aktiven Nutzer ist ernüchternd. Wenn die Verantwortlichen weiter machen wie bisher,dann wird eines der wichtigsten versorgungspolitischen Projekte der letzten Jahre langsam,aber sicher scheitern«,sagte der Bundesvorsitzende des Hausärzteverbandes,Markus Beier,der »Rheinischen Post«.
Für Patienten wäre das aus seiner Sicht eine schlechte Nachricht,»denn eine gut umgesetzte ePA hätte zweifellos das Potenzial,die Versorgung spürbar zu verbessern und zu vereinfachen«.
data-area="text" data-pos="12">
Zur ersten Verwendung der App muss man sich generell zunächst identifizieren und freischalten lassen. Bei den elf Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) mit 25,8 Millionen bestehenden E-Akten haben bisher 200.000 Versicherte dafür eine persönliche Gesundheits-ID angelegt,die ihnen den Zugriff ermöglicht.
mik/dpa-AFX
Besucher willkommen Städte locken mit kostenlosem ÖPNV an Adventswochenenden
Schuhkarton-Streit Warum Deichmann wegen Müllkosten klagt
Stärkster Anstieg im laufenden Jahr Reallöhne wachsen um 2,7 Prozent
Chipkrise Im Streit über Nexperia bleiben die Fronten verhärtet
Streit mit Bundesnetzagentur Bahn-Tochter klagt gegen Dutzende Auflagen
Pannenprojekt der Bahn Wer hat die nächste Verspätung von Stuttgart 21 verbockt?
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute