2025-07-18 IDOPRESS

Bild vergrößern
Kapitol: Lokale Sender in ländlichen Regionen gefährdet
Foto: Julia Demaree Nikhinson / AP / dpa
Der US-Kongress hat Präsident Donald Trump erneut einen Sieg beschert. Das Repräsentantenhaus verabschiedete ein Gesetz,das zuvor bereits genehmigte Auslandshilfen und Bundesmittel für öffentliche Rundfunksender in Milliardenhöhe streicht. Trump hatte die Kürzungen vorgeschlagen.
Es gab im von den Republikanern dominierten Repräsentantenhaus 216 Ja- und 213 Neinstimmen. Zuvor hatte das Gesetz in den frühen Morgenstunden am Donnerstag bereits den Senat passiert. Trump muss es nun noch unterzeichnen,damit es in Kraft tritt.
Die Behörde ist für die Verteilung staatlicher Mediengelder an die öffentlichen Rundfunksender National Public Radio (NPR) und Public Broadcasting Service (PBS) sowie deren Mitgliedsinstitutionen zuständig. Nach eigenen Angaben unterstützt CPB den Betrieb von mehr als 1500 lokal verwalteten und betriebenen öffentlichen Fernseh- und Radiosendern in den USA.
data-area="text" data-pos="9">
Trumps Sprecherin Karoline Leavitt argumentierte,dass es darum gehe,die »fiskalische Vernunft« im Land wiederherzustellen. NPR und PBS hätten jahrelang Bundesmittel verwendet,um »eine parteiische linke Agenda« voranzutreiben,behauptete sie. Die Demokraten warnten dagegen,dass die Streichung der Mittel insbesondere lokale Sender in ländlichen Regionen hart treffen und möglicherweise vernichten könnte.
mik/dpa
Teurer Treibstoff in Deutschland Wie sich die Spritpreise senken lassen
Allianz gegen »Preisspirale nach unten« So wollen Tchibo und Ritter Sport Kaffee und Schokolade retten
Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen Banken schicken Mitarbeiter nach vereiteltem Anschlag in Paris ins Homeoffice
Risiko für Trump vor den Midterms In den USA wächst die Angst vor einer Rezession
Wenn Öl knapp und teuer wird Diverse Wege aus der Energiekrise – welcher ist der beste?
Neue Regel an Tankstellen 2,327 Euro pro Liter – Dieselpreis steigt auf Rekordhoch
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute