2025-07-17 IDOPRESS
Anlässlich des 100-tägigen Bestehens der Landeszentrale für die Zuwanderung von Fachkräften (LZF) zieht Peter Friedrich,Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart,eine erste positive Bilanz: „Bereits in den ersten 100 Tagen konnten wir gemeinsam mit der LZF erfolgreiche Verfahren umsetzen. So war es zum Beispiel möglich,für von uns bereits anerkannte indische Fachkräfte im Apparate- und Behälterbau in kurzer Zeit eine Vorabzustimmung zu erhalten. Diese ermöglicht einen schnellen Termin bei der deutschen Botschaft,um ein Visum zu erhalten und für eine Erwerbstätigkeit nach Deutschland einzureisen.“
Besonders positiv bewertet Peter Friedrich die enge Abstimmung zwischen den Handwerkskammern in Baden-Württemberg und der LZF: „Durch regelmäßige Austauschrunden fördern wir die Zusammenarbeit und identifizieren gemeinsam Verbesserungspotenziale.“ Wünschenswert wäre künftig eine weitere Verfahrensvereinfachung – insbesondere beim Übergang von Ausbildung in Beschäftigung,so Friedrich. „Eine automatische Weitergeltung des Aufenthaltstitels könnte hier für mehr Planungssicherheit sorgen und Bürokratie abbauen.“
Gleichzeitig lege die Handwerkskammer großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den kommunalen Ausländerbehörden. „Wir haben in der Region Stuttgart hier eine enge Zusammenarbeit vereinbart,was unseren Betrieben und den ausländischen Fachkräften hilft. Die Leistungsfähigkeit der kommunalen Stellen ist für die Betreuung vor Ort unerlässlich“,betont der Kammerchef.
PM Handwerkskammer Region Stuttgart
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