2025-07-14 IDOPRESS

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Unglücksstelle von Ethiopian-Airlines-Flug 302
Foto: Jemal Countess/ Getty Images
Der Flugzeugbauer Boeing hat sich kurz vor dem ersten Prozess zu den Abstürzen zweier 737-Max-Maschinen mit einem der Kläger geeinigt. Das teilte der Anwalt des Mannes mit. Die Frau des Klägers,die drei Kinder und die Schwiegermutter waren bei einem Unglück im März 2019 ums Leben gekommen. Damals stürzte eine Maschine von Ethiopian Airlines ab,157 Menschen starben.
Zu den Bedingungen der Einigung äußerten sich der Anwalt und Boeing nicht. Der Prozess hätte am Montag in Chicago beginnen sollen und wäre der erste gegen den US-Flugzeugbauer gewesen. Ein weiterer Prozess von sechs Opferfamilien desselben Unglücks soll am 3. November beginnen.
In beiden Fällen hatte eine Assistenzsoftware den Piloten Schwierigkeiten bereitet. Sie sollte sie unterstützen,griff aber unter bestimmten Umständen zu stark in die Steuerung ein. Mitarbeiter von Boeing hatten bei der Zertifizierung des Flugzeugtyps durch US-Behörden spezielle Schulungen für die Software für unnötig erklärt.
Ende Mai hatte Boeing mit der US-Regierung eine Einigung erzielt,die dem Unternehmen weitere Prozesse ersparen sollte. Das US-Justizministerium teilte mit,dass der Flugzeugbauer als Teil des Deals zusätzlich gut 1,1 Milliarden Dollar ausgeben werde. Einige Vertreter der Opferfamilien zeigen sich demnach damit einverstanden,andere wollten rechtlich gegen die Entscheidung vorgehen.
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Durch den Absturz einer Air-India-Maschine vom Typ 787 »Dreamliner« war Boeing zuletzt wieder in die Schlagzeilen geraten. Zur Ursache des Unglücks gibt es nun neue Erkenntnisse. Mehr dazu lesen Sie hier.
esw/AP/Reuters
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