2025-07-14 IDOPRESS

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Ein Atommüll-Fass aus dem Meeresgrund
Foto: Flotte Océanographique Française / dpa
Vor Jahrzehnten wurden sie im Nordostatlantik entsorgt,nun ist ein internationales Forschendenteam von einer Suchmission nach Atommüll-Fässern in das Seegebiet westlich von Frankreich und Irland zurückgekehrt. Das vorläufige Ergebnis: Die Behälter sind teils beschädigt.
Bei einigen Fässern sei Material ausgetreten,zeigten Fotos. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um das Bindemittel Bitumen,wie die französische Forschungsorganisation CNRS mitteilte
. Erhöhte Radioaktivitätswerte stellte die Gruppe bislang nicht fest.
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Der Projektleiter Patrick Chardon geht davon aus,dass bei den allermeisten nuklearen Abfällen im Nordatlantik die Radioaktivität nach etwa 300 bis 400 Jahren quasi verschwunden sein dürfte. Die Fässer seien damals so konzipiert worden,dass sie dem Druck der Tiefe standhalten,allerdings nicht so,dass sie die Radioaktivität wirklich einschließen. Der Atomphysiker vermutet,dass schon seit Längerem Radioaktivität aus den Behältern entweichen könnte.
eru/dpa
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