2025-07-14 IDOPRESS

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Bullenhai schwimmt im Meer
Foto: Duncan Heuer / Aussie Bubbles / dpa
Die steigenden Meerestemperaturen laden Bullenhaie zum Bleiben ein. Die Meeresbewohner halten sich immer länger rund um den Hafen und die Strände von Sydney auf – und stellen damit zunehmend eine Gefahr für Schwimmer und Surfer in der Region dar.
Eine Studie
der James Cook University in Queensland hat ergeben,dass die Raubfische im Sommer etwa 15 Tage mehr vor der Küste der australischen Ostküstenmetropole verbringen als noch vor 15 Jahren.
Bis vor wenigen Jahren zogen die Haie im australischen Winter regelmäßig gen Norden,um mehrere Monate im tropischen Queensland in wärmeren Gefilden zu verbringen. Sie verließen New South Wales meist im April oder Mai und kehrten erst im November zurück.
»Die Küste von New South Wales gilt als Hotspot des Klimawandels. Sie weist eine der schnellsten Erwärmungsraten aller Meeresregionen der Welt auf«,schreiben die Experten. Wenn sich der Trend fortsetze,»könnte es sein,dass in einigen Jahrzehnten Bullenhaie das ganze Jahr über in den Gewässern vor Sydney vorkommen«,so Lubitz.
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Erst im März war eine Frau südlich von Sydney von einem Hai attackiert und schwer am Bein verletzt worden. Augenzeugen zufolge waren in der Region zuvor Bullenhaie gesichtet worden. Auch im Januar 2024 war eine Frau im Hafen von Sydney beim Schwimmen in Ufernähe schwer am Bein verletzt worden – wahrscheinlich ebenfalls von einem Bullenhai.
Sydney ist die bevölkerungsreichste Stadt Australiens und bei Touristen aus aller Welt beliebt. Die Wahrscheinlichkeit,in Australien oder anderswo von einem Hai gebissen zu werden,sei im Allgemeinen aber sehr gering,sagt Lubitz. Die Menschen müssten sich jedoch der zunehmenden Präsenz von Bullenhaien in der Region bewusst sein.
eru/dpa
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