2025-07-11 IDOPRESS

Bild vergrößern
Luftfracht aus China in Frankreich
Foto: Vincent Isore / IP3press / IMAGO
Immer mehr Waren,die eigentlich für den US-Markt bestimmt waren,werden offenbar nach Europa umgeleitet. Darauf verweist der deutsche Außenhandelsverband BGA. »Der sprunghafte Anstieg chinesischer Exporte nach Deutschland im Vergleich zum Vorjahr ist kein Zufall«,sagte BGA-Präsident Dirk Jandura. Er sei eine direkte Folge des amerikanischen Zollkriegs unter Präsident Donald Trump. »Was nicht mehr in die USA geht,wird nun verstärkt auf den europäischen Markt umgeleitet«,so Jandura weiter.
data-area="text" data-pos="16">
Die chinesische Exportschwemme stelle eine neue Herausforderung für die bilateralen Beziehungen dar. »Wir brauchen dringend verlässliche Absprachen mit China – nicht um uns abhängig zu machen,sondern um die Dynamik kontrollieren zu können«,sagte Jandura. Er fordert ein Investitionsabkommen mit der Volksrepublik.
»Wer im globalen Wettbewerb mitspielen will,braucht keine Schutzzäune,sondern klare Spielregeln.« Das derzeit auf Eis liegende sogenannte Comprehensive Agreement on Investment sei ein Hebel,um Standards zu sichern und Märkte zu stabilisieren.
jpe/Reuters
Maßnahme für weniger Spritverbrauch Grüne reichen Gesetzentwurf für Tempolimit ein
Höhere Kosten für Personal und Energie Preise fürs Fitnessstudio steigen
Stillgelegte Reaktoren Spahn befeuert Debatte über Atom-Comeback
Steuerfreie Entlastung in der Krise Arbeitgeber rechnen mit geringer Nutzung der 1000-Euro-Prämie
Modellrechnung von Aachener Forschern Gutverdiener profitieren am meisten vom Tankrabatt
Krise beim britischen Rundfunk BBC streicht offenbar 2000 Stellen
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute