2025-07-10 IDOPRESS

Bild vergrößern
Eine Lidl-Filiale im französischen Poitiers
Foto: Jean-Francois Fort / Hans Lucas / picture alliance
Weil sie für Produkte geworben hat,die nicht überall verfügbar waren,ist die deutsche Supermarktkette Lidl in Frankreich zu einer Zahlung in Höhe von 43 Millionen Euro an den Konkurrenten Intermarché verurteilt worden. Lidl habe sich irreführender Geschäftspraktiken schuldig gemacht,urteilten die Richter des Berufungsgericht in einer Entscheidung,die der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch vorlag.
Im Zentrum der Anklage standen etwa 370 TV-Werbespots aus der Zeit zwischen 2017 und 2023,die Produkte zu einem attraktiven Preis bewarben. Dabei habe Lidl aber nicht dafür gesorgt,dass diese Produkte in allen Filialen über einen Zeitraum von 15 Wochen verfügbar waren,argumentierten die Richter. Deswegen handle es sich um »unlauteren Wettbewerb«.
data-area="text" data-pos="9">
Intermarché hatte Lidl bereits 2019 verklagt,war aber in der ersten Instanz 2022 abgewiesen worden und dann in Berufung gegangen.
mik/AFP
Tongwei eröffnet globalem Publikum die größte Modulfabrik im PV-Sektor mit einem einzigen Standort über eine Virtual-Tour-Plattform
Ökostrom Verband wirbt für größeren Anteil von Wasserkraft am Strommix
Folgen des Irankriegs Gaspreise für Neukunden auf höchstem Stand seit drei Jahren
Angekündigte Feuerpause zwischen USA und Iran Rohölpreise brechen zweistellig ein
Von Tankrabatt bis Tempolimit Die Spritpreisregel wirkt nicht – und was machen wir jetzt?
Eigenständigkeit statt Übernahme Commerzbank wehrt sich weiter gegen UniCredit
©Urheberrechte2009-2020Deutschland heute