2025-07-10 IDOPRESS

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Chikungunya-Fieber wird durch Stiche von Gelbfieber- oder Asiatischer Tigermücke übertragen
Foto: Soumyabrata Roy / NurPhoto / picture alliance
Nachdem sich erstmals ein Mensch direkt in einer grenznahen elsässischen Region mit dem Chikungunya-Virus infiziert hat,werden ähnliche Fälle im Südwesten Deutschlands nicht mehr ausgeschlossen. Sogenannte autochthone Übertragungen würden auch in Baden-Württemberg immer wahrscheinlicher,sagte eine Sprecherin des baden-württembergischen Gesundheitsministeriums nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa.
Das Robert Koch-Institut (RKI) geht davon aus,dass das Virus im elsässischen Fall durch eine infizierte Asiatische Tigermücke übertragen wurde
,die auch hierzulande schon heimisch ist.
In Baden-Württemberg sind laut Landesgesundheitsamt in diesem Jahr bereits 15 importierte Chikungunya-Fälle gemeldet worden. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es nur drei. »Besonders häufig betroffen sind Reisende,die aus Mauritius oder dem französischen Überseegebiet La Réunion zurückkehren«,hieß es. »Dort werden aktuell sehr hohe Anzahlen an Erkrankungsfällen durch das Chikungunya-Virus registriert.«
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sol/dpa
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